Höchstadt a. d. Aisch

Schulweghelfer brauchen dringend Unterstützer

Die Schulweghelfer aus Höchstadt und Etzelskirchen waren am Dienstag von Bürgermeister Gerald Brehm (JL) zu ihrem vorweihnachtlichen Jahresabschluss in den "Weberskeller" eingeladen. Gegenwärtig sind ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Schulweghelfer und die Ehrengäste Foto: privat
Die Schulweghelfer und die Ehrengäste Foto: privat

Die Schulweghelfer aus Höchstadt und Etzelskirchen waren am Dienstag von Bürgermeister Gerald Brehm (JL) zu ihrem vorweihnachtlichen Jahresabschluss in den "Weberskeller" eingeladen.

Gegenwärtig sind an den beiden Schulweg-Übergängen in Höchstadt (Vogelseck) und Etzelskirchen (Nähe Grundschule) 23 Schulweghelfer tätig. Als Hauptproblem ihrer Tätigkeit bezeichnen diese nach wie vor den Nachwuchsmangel. Zudem scheiden heuer langjährige Schulweghelfer aus Altersgründen oder aus gesundheitlichen Gründen aus.

Gerald Brehm und der Verkehrswacht-Vorsitzende Siegfried Nürnberger verabschiedeten Monika Jeromin nach 25-jähriger Tätigkeit, Evelin und Dieter Gropp nach 14-jähriger Tätigkeit und Erwin Beier nach elfjähriger Tätigkeit vom Schulwegdienst. Übereinstimmend brachten die Verabschiedeten zum Ausdruck, dass ihnen der Abschied von dieser wichtigen Tätigkeit schwerfällt. Unter dem Beifall der Anwesenden bekundeten sie ihre Bereitschaft, künftig einzuspringen, wenn durch Krankheit oder Ähnliches Not am Mann ist.

Grundschul-Rektorin Rosi Wagner erinnerte, dass es ja schließlich "ihre Kinder" seien, die täglich sicher und ohne Unfälle bei Hitze, Kälte, Regen und Sturm über die Straße geleitet würden, und dankte auch im Namen ihres Lehrerkollektivs. Thomas Gamm von der Polizeiinspektion sagte allen Schulweghelfern den Dank der Polizei. "Dass Sie gute Arbeit leisten, zeigt sich darin, dass bisher kein Unfall mit Schulkindern in Ihrem Bereich passiert ist. Dafür unsere Anerkennung!", führte Gamm aus.

Nürnberger würdigte die Zusammenarbeit mit der Schule und der Polizei und dankte den Sponsoren, der Raiffeisenbank und der Sparkasse, mit denen die Verkehrswacht schon 40 Jahre zusammenarbeitet. Die finanzielle Unterstützung beträfe nicht nur die Schulweghelfer, sondern auch die über 100 Schülerlotsen in Höchstadt. Der Verkehr habe in den letzten Jahren stark zugenommen und wenn man sich überlege, wie viele Fahrzeuge morgens in der Zeit zwischen 7.15 und 8 Uhr durch die Stadt fluten, so seien die Anforderungen extrem gewachsen. Am Vogelseck müssten deshalb sogar beide Ampeln, auch die vor der Paracelsus-Apotheke, besetzt werden. Nürnberger schloss mit den Worten: "Macht bitte Werbung unter den Eltern, unter den Großeltern, um auch künftig durch den Schulwegdienst die Sicherheit unserer Kinder garantieren zu können! Es ist eine Tatsache: Überall, wo Schulweghelfer und Schülerlotsen eingesetzt sind, passieren keine Unfälle." "Für alle, die eigene Kinder in der Schule haben, sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, zur Sicherung des Schulweges ihrer Kinder beizutragen", ergänzte Brehm. Dieter Gropp

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren