Adelsdorf
adelsdorf.inFranken.de  Die Feuerwehren von Adelsdorf, Aisch und Neuhaus übten den Einsatz bei einem Feuer in der Grundschule.

Schulkinder rechtzeitig in Sicherheit

Recht laut ging es an diesem Tag in Adelsdorf zu, als jede Menge Feuerwehreinsatzfahrzeuge sich in Richtung Grundschule begaben. Gott sei Dank im Rahmen einer Feuerwehrübung, jedoch durch perfekte Pla...
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Das Gremium des Finanzausschusses mit einem Teil der erfolgreichen Feuerwehrcrew  Foto: Britta Schnake
Das Gremium des Finanzausschusses mit einem Teil der erfolgreichen Feuerwehrcrew Foto: Britta Schnake

Recht laut ging es an diesem Tag in Adelsdorf zu, als jede Menge Feuerwehreinsatzfahrzeuge sich in Richtung Grundschule begaben. Gott sei Dank im Rahmen einer Feuerwehrübung, jedoch durch perfekte Planung einem realen Einsatz in nichts nachstehend. Beteiligt waren die Wehren von Adelsdorf, Aisch und Neuhaus sowie ein Einsatzunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr Hemhofen.

Doch was genau machte den Großeinsatz von drei Zügen und 60 Feuerwehrleuten überhaupt erforderlich? Nun, die Geschichte hinter der Übung war folgende: Ein Feuer war gegen 19 Uhr in der Grundschule ausgebrochen, betroffen waren alle drei Stockwerke des Gebäudes. Als die Feuerwehr ankam, hatte sich der Großteil der Kinder bereits über das Fluchttreppenhaus in Sicherheit gebracht. Sechs Kinder und eine fiktive Lehrerin jedoch hielten sich noch im Gebäude auf. Zwei der Kinder wurden über die Drehleiter "Joe" per Fensterrettung in Sicherheit gebracht. Der Rest der Kinder, die sich - wie Kinder nun mal sind - aus Angst versteckt hatten, sowie die Lehrerin konnten zum Teil bewusstlos, teils ansprechbar gefunden und in Sicherheit gebracht werden.

Laut stellvertretendem Kommandanten Marcus Dangel funktionierte alles wie am Schnürchen, so dass bereits um 19.30 Uhr der Einsatz eingetütet war.

Bürgermeister Karsten Fischkal und das Gremium des Finanzausschusses ließen es sich nicht nehmen, persönlich bei dem Großeinsatz vorbeizuschauen, um sich ein Bild von der Effizienz der Feuerwehr zu machen. Dass es in Strömen regnete, war dabei kein Hinderungsgrund. Auf Nachfrage Fischkals nach dem Einsatz erklärte Einsatzleiter Sebastian Hörrlein von der Adelsdorfer Wehr: "Wir haben das Gebäude mehrmals durchsucht. Die Kinder waren komplett verteilt über das ganze Haus." Und Marcus Dangel ergänzte: "Uns ging es darum, den Einsatz so realistisch wie möglich zu gestalten, um die wichtigsten Fragen zu klären. Wie sind die Anfahrtswege? Wie klappt die Zusammenarbeit der Wehren, wie funktioniert das mit der Fluchttreppe? Ich muss dabei ja den Überblick behalten."

Auf die Frage, wie oft eigentlich die Drehleiter seit ihrer Anschaffung vor etwa eineinviertel Jahren zum Einsatz gekommen sei, erklärte Dangel: "Ungefähr 10 bis 15 Mal" und Hörrlein ergänzte, "Sei kam ja bereits bei den Starkregenereignissen zum Einsatz." Britta Schnake

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