Coburg

Schulen brauchen immer mehr Sozialarbeiter

Der Bedarf an Jugendsozialarbeit wird an den Schulen des Landkreises in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Davon ist Angelika Sachtleben, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie und Senioren am L...
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Der Bedarf an Jugendsozialarbeit wird an den Schulen des Landkreises in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Davon ist Angelika Sachtleben, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie und Senioren am Landratsamt überzeugt. Sie berichtete dem Kreistag bei seiner Sitzung am Donnerstag zu diesem Thema.

Begonnen wurde mit der Unterstützung durch jeweils eine Halbtagsstelle für eine sozialpädagogische Fachkraft bereits 2009. Damals wurden solche Stellen an den Förderzentren Heinrich-Schaumberger- und Glockenbergschule sowie an der Mittelschule Am Moos in Neustadt geschaffen. Die Trägerschaft liegt jeweils beim Landkreis. 2014 kamen die Mittelschule in Rödental und die Grundschule an der Heubischer Straße in Neustadt hinzu. Die Trägerschaft für die jeweiligen Halbtagsstellen hat die Ejott. Die beiden Städte zahlen zu.

Beim Vergleich mit der Verteilung von Jugendsozialarbeit an Schulen in Oberfranken, kommt Angelika Sachtleben zu dem Schluss: "Der Landkreis bleibt bei den Grund- und Mittelschulen aus 2019 deutlich unter diesen Werten." Von acht Mittelschulen sind nur an zwei Schulen entsprechende Fachkräfte tätig und von 19 Grundschulen - von denen fünf mit Mittelschulen verbunden sind - nur an einer.

Zu beschließen hatte der Kreistag konkret über eine Halbtagsstelle für die Grund- und Mittelschule Seßlach zum Schuljahr 2019/20. Sie wurde einstimmig der Schule zugebilligt, Träger ist der Landkreis.

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