LKR Coburg
PlakatAktion

Schüler sollen Farbe gegen Alkoholmissbrauch bekennen

Endspurt bei "bunt statt blau": Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Bis dahin können Schüler noch Plakate zum Thema ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Endspurt bei "bunt statt blau": Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Bis dahin können Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK-Gesundheit in Coburg abgeben. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits mehr als 4000 junge Künstler angemeldet.
"Ich freue mich, wenn auch Schüler aus Coburg bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen", sagt Volker Seifarth von der DAK-Gesundheit in Coburg. Es sei beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen gearbeitet wird. "Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringt im Kampf gegen das Komasaufen mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger", so Seifarth.
2016 kamen laut Bundesstatistik 22 133 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen erstmals seit 2012 wieder gestiegen.
Auch in der Region Coburg gab es 56 Betroffene. "Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen", unterstreicht Seifarth.
Seit 2010 haben bundesweit mehr als 87 000 junge Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Region Coburg. Die Kampagne "bunt statt blau" wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt.
Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt rund 13 000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau. red
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren