Gräfenberg
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Schüler machten aus 50 Euro 600 Euro für die Mission

Keine Lust auf Schule? Katharina Wittenberg weiß, wie viele Kinder auf der Welt gerne lernen würden, wenn sie dürften. "Doch in vielen Ländern müssen Kinder...
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Der gut besuchte Flohmarkt erbrachte einen erfreulichen Erlös für die Mission EineWelt. Foto: Petra Malbrich
Der gut besuchte Flohmarkt erbrachte einen erfreulichen Erlös für die Mission EineWelt. Foto: Petra Malbrich
Keine Lust auf Schule? Katharina Wittenberg weiß, wie viele Kinder auf der Welt gerne lernen würden, wenn sie dürften. "Doch in vielen Ländern müssen Kinder arbeiten, um die Familie mit dem Geld zu unterstützen", sagt sie. Wittenberg ist die Beauftragte für Mission und Partnerschaft im Dekanat Gräfenberg.
Als Kind im Gymnasium hörte sie gerne den Missionaren zu. Heute organisiert sie selbst Vorträge und Projekte, um diesen Menschen rund um den Globus zu helfen. Dazu braucht es eine Schule, die ein offenes Ohr dafür hat. Mit Heike Schütz und ihrem Team "School-In-Pädagogen der Ganztagesschule", das sind die Schüler aus der Mittel- und Realschule Gräfenberg, fand sie dieses Gehör. "Schule trifft Mission" ist daraus entstanden.
Doch auch das neue Projekt anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Mission EineWelt wurde durch die Gräfenberger unterstützt. "Mach was draus" lautete das Projekt der Mission EineWelt, der Missionsanstalt der evangelischen Kirchen in Bayern. Diese gaben den beteiligten Gruppen 50 Euro, um das Geld zu vervielfachen.
Auch die Gräfenberger Ganztagesschule wollte das Projekt unterstützen und rief deshalb einen Flohmarkt ins Leben. Dabei wurden die Schüler auch selbst kreativ. "Sie boten belegte Brötchen und Schnitten an, die Schulküche backte Kuchen", erklärt Yvonne Amtmann, die Jugendsozialarbeiterin der Mittelschule. Mathilde Niehaus ergänzt: "Auch Bildpostkarten haben die Schüler erstellt, und die Schülerfirma fertigte Schmuck und Handwerkskunst an." Eine Woche lang verkauften die Schüler ihre Waren. 600 Euro konnten am Ende für das Projekt EineWelt an Katharina Wittenberg überreicht werden. Alle Gelder des Projekts kommen in einen Topf. Daraus werden dann die einzelnen Bildungsprojekte in der Dritten Welt gespeist. map
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