Bamberg

Schüler empfangen Konsulin

Spätestens, als die Limousine der Generalkonsulin am E.T.A. vorfuhr, wurde den Schülern der 9. bis 11. Klassen klar, dass heute etwas ganz Besonderes geschehen sollte: Auf Einladung des Internationale...
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Die amerikanische Generalkonsulin Meghan Gregonis vor dem Eingang des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums Foto: p
Die amerikanische Generalkonsulin Meghan Gregonis vor dem Eingang des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums Foto: p

Spätestens, als die Limousine der Generalkonsulin am E.T.A. vorfuhr, wurde den Schülern der 9. bis 11. Klassen klar, dass heute etwas ganz Besonderes geschehen sollte: Auf Einladung des Internationalen Frauenclubs Bamberg besuchte die US-Generalkonsulin Meghan Gregonis das Gymnasium, um sich den Fragen der Schüler zu stellen.

In einem kurzen Vortrag stellte Meghan Gregonis den Schülern zunächst die Aufgaben des Konsulats dar, das im Dienst der in Deutschland lebenden US-Amerikaner steht und sich vornehmlich um Visa-, Pass- und Aufenthaltsthemen kümmert. Dass der diplomatische Dienst und damit die Friedensvermittlung zwischen den Nationen ihre Leidenschaft ist, vermittelte sich den Zuhörern unzweifelhaft. Anschließend durften die Schüler Fragen stellen, denen die Konsulin völlig unvoreingenommen begegnete: So gab sie nicht nur offen zu, den Aufnahmetest für den diplomatischen Dienst dreimal gemacht und die Inspiration für ihre Berufswahl von deutschen Schulfreunden erhalten zu haben, sie beantwortete auch geduldig die Fragen zum aktuell in den USA diskutierten New-Green-Deal oder zu waffentragenden Lehrern in Florida.

Selbst der Frage, wie man Terrorismus bekämpfen könne, wich sie nicht aus und machte immer wieder deutlich, wie wichtig ihr die respektvolle Zusammenarbeit für den Friedenserhalt zwischen den Völkern sei.

Auf die direkte Frage, wie sie selbst zum aktuellen Präsidenten stehe, antwortete sie zwar, dass ihre persönliche Meinung als Diplomatin und Vertreterin der US-Regierung bei keinem Präsidenten eine Rolle spiele, wies aber darauf hin, dass die Grundwerte der Demokratie und der freien Wahl entscheidende Schätze der westlichen Welt seien, in deren Genuss noch immer nicht alle Nationen kämen. Genau diese Form der Demokratie zu unterstützen, sei ihre größte Aufgabe.

Als Dank für den inspirierenden Besuch der Konsulin erhielt die passionierte Radfahrerin ein Buch über fränkische Radwanderwege, bei dessen Anblick sie versprach, bald wieder nach Bamberg zu kommen. F. Schmitz

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