Bad Staffelstein

Schranken sollen parkende Pendler bei der Obermain-Therme verscheuchen

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für die Sanierungsbereiche "Altstadt Bad Staffelstein" sowie "Gründerzeitviertel - Bahnhofstraße" wurde eine Par...
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Die Parkplätze in Bad Staffelstein, im Bild der Parkplatz am Einkaufszentrum, wurden einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Foto: Andreas Welz
Die Parkplätze in Bad Staffelstein, im Bild der Parkplatz am Einkaufszentrum, wurden einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Foto: Andreas Welz
Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für die Sanierungsbereiche "Altstadt Bad Staffelstein" sowie "Gründerzeitviertel - Bahnhofstraße" wurde eine Parkraumuntersuchung durchgeführt, die für die Förderung von Städtebaumitteln Voraussetzung ist.


Auslastungsgrenze nicht erreicht

Jens Lauterbach vom Büro PB Consult aus Nürnberg berichtete von den Ergebnissen. Am Erhebungstag um 16 Uhr überlagerten sich die Nutzungen der drei am stärksten ausgelasteten Gebiete: Der P&R-Parkplatz am Bahnhof war noch gefüllt und das Ärztehaus frequentiert. Die Innenstadt war flächig belegt. Keines der Gebiete erreichte auch in der Spitzenstunde die Auslastungsgrenze, der Parkdruck übertrug sich nicht in die Nachbargebiete.
Hinsichtlich der Umgestaltung der Bahnhofstraße in den Bauabschnitten 3 und 4 sei die Verringerung der Parkplatzanzahl zugunsten von Gestaltung und Attraktivität für Fußgänger möglich. Der Parkplatz Adam-Riese-Halle sei nur bei Großveranstaltungen ausgelastet. Die Parkplätze an der Therme werden aktuell auch durch Fremdparker, zum Beispiel Pendler, belegt. Um dies zukünftig zu verhindern und damit die Attraktivität der Therme zu steigern, sei der Einbau einer Schrankenanlage geplant.
Hierdurch werde es zukünftig zu einer erhöhten Belastung oder Überlastung der P+R- Parkplätze am Bahnhof kommen. Als naheliegende Alternative für den P+R-Parkplatz könne der Parkplatz an der Adam-Riese-Halle dienen. Hierzu sei der Bau einer direkten Anbindung zwischen Bahnhof und Adam-Riese-Halle sinnvoll.
Zweiter Bürgermeister Hans-Josef Stich (CSU) kündigte an, dass der Stadtrat in einer Sondersitzung am 26. April die vorbereitenden Untersuchungen, einschließlich der Parkraumsituation, erörtern werde.
Im Zuge der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes wurde die Öffentlichkeit beteiligt. Am Dienstag lehnte der Stadtrat die Bitte von Holger Baierlein ab, das Grundstück am Ortsrand von End zur Bebauung freizugeben. Bauamtsleiter Michael Hess wies auf die landwirtschaftliche Fläche im Außenbereich hin, die nicht bebaut werden dürfe. Positiv beschied das Gremium den Antrag von Manfred Heinkelmann, der sein Grundstück in die Dorfabrundung einschließen möchte. Hess erläuterte: "In Ermangelung verfügbarer Bauflächen im Stadtteil Horsdorf könnte die Fläche auf das Gesamtgrundstück ausgeweitet werden." Dem Antrag von Andreas Deuerling in Uetzing, der um die Erweiterung des Baugebiets Am Theisenort bat, wurde nicht stattgegeben, da das Gebiet im kartierten Landschaftsschutzgebiet "Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst" liegt.


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