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Herzogenaurach

Schon eine Marke

Das Fernblick-Festival sorgte zur Eröffnung für reichlich Zuschauerandrang und von Autos verstopfte Straßen.
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Im Vereinshaus ging das Fernblick-Festival über die Bühne.  Foto: vs
Im Vereinshaus ging das Fernblick-Festival über die Bühne. Foto: vs

Das Fernblick Foto-Festival ging am Wochenende in die zweite Runde: Im Vereinshaus drehte sich für einige Zeit Alles um Fotografie und Kameras.

Zur Eröffnungsveranstaltung am Samstagmittag waren jede Menge Leute gekommen, was für dementsprechendes Verkehrschaos in der Innenstadt sorgte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christian Kindler, der außerdem mit der Firma Kindler der größte Sponsor des Festivals war. Dementsprechend war ein großer Werbestand im Eingangsbereich des Vereinshauses aufgebaut, zusammen mit Werbeständen der anderen Sponsoren.

Stefan Müller, Hauptorganisator von Fernblick, erklärte das Konzept des Events: "Wir haben verschiedene Bildvorträge, so genannte Live-Multivision-Shows, bei denen die Fotografen das Publikum durch ein gewähltes Thema führen und die Hintergrundgeschichten zu den Bildern erzählen können. Diesmal haben wir sechs solcher Vorträge, also zwei mehr als beim letzten Mal."

Außerdem gab es verschiedene Fotoworkshops, bei denen Anfänger und Fortgeschrittene den sicheren Umgang mit verschiedenen Kameras erlernen konnten. "Wir wollen die Möglichkeit bieten, Produkte anzusehen, Inspiration für eigene Fotografie zu sammeln und Kameras auszuprobieren", sagte Stefan Müller. Bürgermeister German Hacker hob besonders hervor, dass Fernblick mittlerweile eine Eigenmarke sei, worauf die Veranstalter sehr stolz sein dürfen.

Im Anschluss wurde die Preisverleihung des Fotowettbewerbs "Blickpunkt Heimat" vorgenommen. Den ersten Platz belegte Stefanie Hederich mit einer beeindruckenden Aufnahme einiger Wildvögel im Abendlicht. Die Preise des Wettbewerbs wurden von der Firma Kindler und Ringfoto Müller bereitgestellt. Der erste Preis war eine hochwertige Unterwasserkamera der Marke Olympus.

Dann ging das Festival auch schon direkt los, die Lichter im Saal des Vereinshauses wurden gedimmt und Fotograf Sven Meurs führte das Publikum in seinem Bildvortrag "Großstadtwildnis" durch ganz Deutschland. In verschiedensten Städten fotografierte er Tiere, die normalerweise in Städten nichts zu suchen haben, sich aber mittlerweile bestens angepasst haben. Mit viel Humor berichtete er von seinen Reisen und den Entstehungsgeschichten seiner Bilder.

Das gut besuchte Festival war wieder ein Erfolg und werde nächstes Jahr definitiv in die dritte Runde gehen, so viel verriet Stefan Müller schon einmal im Voraus.