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Knetzgau
Atemschutzzentrum

Schon 2100 Feuerwehrleute ausgebildet

Die Leiter und Ausbilder der unterfränkischen Atemschutzwerkstätten trafen sich am Wochenende zu ihrer Dienstbesprechung im Rats- und Kultursaal. "Das Datum...
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Der Haßberge-Kreisbrandrat Ralf Dressel mit dem Leiter des Atemschutzzentrums in Knetzgau, Michael Diehm (rechts) Foto: cr
Der Haßberge-Kreisbrandrat Ralf Dressel mit dem Leiter des Atemschutzzentrums in Knetzgau, Michael Diehm (rechts) Foto: cr
Die Leiter und Ausbilder der unterfränkischen Atemschutzwerkstätten trafen sich am Wochenende zu ihrer Dienstbesprechung im Rats- und Kultursaal. "Das Datum ist immer fix", wie Brandrat Jürgen Schemmel von der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg erklärt: "Immer am ersten Samstag im November." Der Ort für die Dienstbesprechung wird zwischen den zwölf fränkischen Landkreisen und Städten im Wechsel festgelegt. In diesem Jahr fand die 26. Besprechung in Knetzgau statt, wo sich das Atemschutzzentrum für den Landkreis Haßberge befindet.
Gut 60 Feuerwehrleute aus ganz Unterfranken fanden sich im Rats- und Kultursaal ein, um sich von verschiedenen Referenten Informationen über aktuelle Probleme zum Thema "Atemschutz" einzuholen. Der Schwerpunkt lag dabei im Bereich der Entwicklung von Atemschutzgeräten, deren Wartung sowie der Ausbildung und Technik, über die eingangs Brandrat Jürgen Schemmel detailliert informierte.
"Das Atemschutzzentrum wurde im Jahr 1988 unter dem damaligen Mentor Helmut Leykauf in Knetzgau gebaut", erklärte Kreisbrandmeister Michael Diehm, der seit drei Jahren Leiter des Atemschutzzentrums ist, den Gästen in einem eigenen Referat. In diesen 29 Jahren fanden für 15 000 Teilnehmer Belastungsübungen statt und 2100 Feuerwehrleute wurden in den Schulungsräumen unter fachlicher Anleitung ausgebildet. Dafür sind aktuell sechs Kreisbrandmeister und drei Sanitäter im Atemschutzzentrum in Knetzgau tätig.
Der Schwerpunkt bei der fachmännischen Ausbildung der Kreisbrandmeister liegt in der Prüfung der Gerätetechnik. Hier vermitteln die Experten unter anderem, wie man Druckbehälter reinigt und wartet. Außerdem werden die Teilnehmer unter erschwerten Bedingungen (dazu werden Zusatzgewichte beim Gehen oder Joggen angelegt) zu Geräteträgern ausgebildet. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem auch zur Befähigung zum Einsatz mit dem Chemikalienschutzanzug (CSA), wie Michael Diehm weiter ausführte.
Die Sanitätskollegen, die im Atemschutzzentrum arbeiten, betreuen die Übungsteilnehmer, das heißt, sie überwachen fachmännisch die Belastungsübungen und die Vitalfunktionen und achten auf die Einhaltung der geltenden Vorschriften.
Ein reger Austausch der Teilnehmer über eigene Erfahrungen in der Ausbildung, der Wartung von Geräten und bei besonderen Einsätzen und Ereignissen rund um das Thema "Atemschutz" rundete die Dienstbesprechung in Knetzgau ab. cr
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