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Schönbrunn ist stolz auf das neue Feuerwehrhaus

Stolz zeigte sich die Schönbrunner Feuerwehr bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses. Lange musste sie darauf drängen, bis der Gemeinderat einen geeigneten Standort gefunden hatte. Doch "jetzt is...
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Pfarrer Friedmann segnete das neue Gebäude. Foto: privat
Pfarrer Friedmann segnete das neue Gebäude. Foto: privat

Stolz zeigte sich die Schönbrunner Feuerwehr bei der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses. Lange musste sie darauf drängen, bis der Gemeinderat einen geeigneten Standort gefunden hatte. Doch "jetzt ist es geschafft", so begrüßte Bürgermeister Georg Hollet die Gäste zur Einweihungsfeier am Feuerwehrhaus. Pfarrer Bernhard Friedmann segnete das Gebäude und wünschte den Feuerwehrleuten bei ihren Einsätzen immer den Schutz des Höchsten und des heiligen St. Florian.

Zur Investition von rund 900 000 Euro beglückwünschte Landrat Johann Kalb die Gemeinde und merkte an, dass in Schönbrunn die Zeichen der Zeit erkannt wurden. Moderne Geräte und zeitgemäße Räumlichkeiten würden nicht nur die Feuerwehrleute motivieren, auch der Nachwuchs erhalte Anreize, bei der Feuerwehr einzutreten und der ganzen Ortschaft von Nutzen zu sein.

Von dem "Herzstück", der neuen Schlauchpflegeanlage, profitieren alle fünf Wehren der Gemeinde. Neben Werk- und Abstellraum stehen zwei Stellplätze für die Fahrzeuge zur Verfügung. Damit die Fördermittel für zwei Stellplätze Anerkennung finden, muss noch innerhalb eines Jahres ein zweites Fahrzeug angeschafft werden. Im Sozialgebäude befinden sich neben den Umkleide- und Sanitärräumen der Schulungsraum mit Teeküche und das Büro des Kommandanten. Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann: "Die Aufgaben unserer Wehren werden immer vielfältiger. Hierauf müssen wir uns einstellen und entsprechend ausgerüstet sein." Er sieht in dem modernen Gebäude eine Investition für die nächsten 50 Jahre.

Die Kommandanten Tobias Hachinger und Jonas Hollet erörterten den gesamten Bauablauf. Über sechs Jahre Planungs- und Bauzeit hätten bei den Wehrkräften so manchen Nerv getroffen. Das Ergebnis könne sich aber sehen lassen.

Mit ihren Feuerwehrkameraden leisteten sie ehrenamtlich über 1300 Arbeitsstunden an Eigenleistung. So wurden Maler- und Fliesenlegerarbeiten sowie die gesamten Außenanlagen von den aktiven Mitgliedern der Feuerwehr Schönbrunn ausgeführt. Die Gemeinde sparte sich so Ausgaben von rund 100 000 Euro.

"Möge das Haus auch die Jugendlichen motivieren, so dass sich auch in Zukunft genügend Freiwillige finden werden", wünschte der Bürgermeister. Es folgte ein gemütliches Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung der Blaskapelle Schönbrunn. red



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