Kronach

Schnelle Hilfe durch neues Auto

Der BRK-Kreisverband Kronach hat ein neues Fahrzeug für den ehrenamtlich geführten Hausnotruf-Dienst. Nun wurde das Fahrzeug mit Anschaffungskosten von rund 30 000 Euro offiziell übergeben.
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Am Mittwoch feierte das BRK die Übergabe seines neuen Fahrzeuges für den Hausnotruf-Hintergrunddienst. Das Bild zeigt (von rechts) Rettungsdienstleiter Martin Schmidt bei der symbolischen Schlüssel-Übergabe an den Leiter des Arbeitskreises Hausnotruf, Sebastian Blasczyk, und weitere Team-Mitglieder. Foto: Heike Schülein
Am Mittwoch feierte das BRK die Übergabe seines neuen Fahrzeuges für den Hausnotruf-Hintergrunddienst. Das Bild zeigt (von rechts) Rettungsdienstleiter Martin Schmidt bei der symbolischen Schlüssel-Übergabe an den Leiter des Arbeitskreises Hausnotruf, Sebastian Blasczyk, und weitere Team-Mitglieder. Foto: Heike Schülein

Das Hausnotruf-System des BRK gibt insbesondere älteren, kranken und alleinstehenden Menschen die Sicherheit, von der eigenen Wohnung aus im Notfall rasch und unkompliziert Helfer oder Rettungskräfte alarmieren zu können. Sein Hintergrunddienst ist an 365 Tagen im Jahr besetzt und steht den Kunden rund um die Uhr für diese Hilfeleistungen zur Verfügung. Beim Personal handelt es sich um geschulte Ehrenamtliche des BRK mit mindestens einer Fachsanitäter-Ausbildung. Am Mittwoch konnte nun bereits das vierte (seinen Vorgänger ersetzende) Fahrzeug für den Hausnotruf-Dienst offiziell seiner Bestimmung übergeben werden.

"Mit dem Angebot wollen wir Menschen helfen, so lange wie möglich zu Hause leben zu können", betonte der seitens des BRK-Kreisverbandes verantwortlich zeichnende Mitarbeiter Matthias Friedlein bei der Feierstunde im BRK-Dienstleistungszentrum Süd. Das neu in Dienst gestellte Fahrzeug wird bei kleineren Hilfeleistungen von der Hausnotrufzentrale benachrichtigt. Derzeit rund 20 Ehrenamtlichen sei es zu verdanken, dass man den Hintergrunddienst ehrenamtlich auf breite Beine stellen könne. "Wir haben eine richtig gute Mannschaft", würdigte Friedlein.

Äußerlich wie ein Notarztfahrzeug

Auch Rettungsdienstleiter Martin Schmidt freute sich über die Neuanschaffung. Die Fahrzeuge seien mit der Zeit immer kompakter und zugleich - aufgrund der größeren Platzverhältnisse - sicherer für die ehrenamtlichen Mitarbeiter geworden. Mit seiner auffälligen Farbgebung habe man den Seat äußerlich einem Notarztfahrzeug angeglichen.

Das übergebene Fahrzeug verfügt über eine Grundausstattung an Hilfsmitteln, mit denen die ehrenamtlichen Mitarbeiter eine optimale Hilfeleistung durchführen können. Zu diesen zählt zum Beispiel ein druckluftbetriebenes Hebekissen, das ein besonders patientenschonendes Aufheben für Personen bis rund 300 Kilogramm ermöglicht.

Laut dem Leiter des Arbeitskreises Hausnotruf, Sebastian Blasczyk, gibt es den Hintergrunddienst in dieser Form bei kaum einem anderen Anbieter. Der Lehrrettungsassistent berichtete von 164 bereits in diesem Jahr abgearbeiteten Einsätzen, mit zunehmend steigender Tendenz. Die häufigsten aller Notrufe im Hausnotruf seien sogenannte Hilfeleistungen. Das heiße, dass bei einem "Notfall" kein medizinisches Eingreifen erforderlich ist.



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