Hafenpreppach

Schneebälle und gute Wünsche

Musiker und Sänger verbreiteten adventliche Stimmung beim Konzert in Hafenpreppach.
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Am Ende des gelungenen Adventskonzerts versammelten sich alle Akteure im Altarraum und sangen mit dem Publikum das Abschlusslied.  Foto: jf
Am Ende des gelungenen Adventskonzerts versammelten sich alle Akteure im Altarraum und sangen mit dem Publikum das Abschlusslied. Foto: jf

"Machet die Tore weit" - unter diesem Motto stand das Konzert in der Dreifaltigkeitskirche, zu dem traditionell am Abend des ersten Advents eingeladen wird. Erneut verstanden es die Mitwirkenden, die Zuhörer mit ihren Weisen auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Neben dem Posaunenchor und der "Liedertafel Hafenpreppach" trugen der Chor "Voices of Light", ein Kinderchor sowie Instrumentalsolisten zum Gelingen des Abends bei. Eindrückliche Lesungen trugen Helmut Leykauf, Maria Seliger und Anja Schmitt vor.

"Trommeljunge"

Zu Beginn hatte der Posaunenchor unter der Leitung von Herbert Schoregge Aufstellung genommen und beeindruckte die Anwesenden mit dem Stück "Machet die Tore weit" und "Wie soll ich dich empfangen?", gefolgt von der "Liedertafel Hafenpreppach", die mit den Liedern "Hört der Engel helle Lieder", "Trommeljunge" und mit "Zumba, zumba" ebenso auf die Vorweihnachtszeit einstimmte - letztmalig unter der Leitung von Helena Perez Martinez.

Pfarrer Stefan Köttig stellte heraus, dass die Adventszeit als Vorbereitungszeit für die Geburt Jesu zu verstehen sei und das Konzert alljährlich seinen Anteil daran habe. Der Chor "Voices of Light" (Leitung: Christine Kettler-Pohl) lud die Gäste ein, bei dem Lied "Öffnet Tor und Türen weit" kräftig mit einzustimmen; die drei Vortragsstücke waren mit "Machet die Tore weit", "Breath of heaven" und "An Advent Gospel" betitelt.

"Es schneit"

Viel Freude verströmte der Kinderchor mit der bekannten Weise "Kling, Glöckchen, klingelingeling" und scheute sich nicht, das Lied "Es schneit" wörtlich zu nehmen und "Schneebälle" ins Publikum zu werfen. Barbara Rößner ließ es an der Orgel mit zwei Choralfantasien ruhiger angehen, nachdem Dagmar Steinert und Jutta Häfner mit Akkordeon und Gitarre den Winter heraufbeschworen hatten. Noch zweimal wurden die Besucher aufgefordert mitzusingen, was sie dann bei den bekannten Liedern "Seht, die gute Zeit ist nah" und "Wir sagen euch an den lieben Advent" auch gerne taten.

Kräftiger und lang anhaltender Beifall belohnte die Mitwirkenden für die wochenlange Probenarbeit. Alle eingegangenen Geldspenden kommen in diesem Jahr dem Therese-Stählin-Haus in Maroldsweisach für die Anschaffung neuer Stühle für den Außenbereich zugute.

Zum Abschluss des festlichen Konzerts ließen Mitwirkende und Gäste im Gemeindehaus den Abend entspannt ausklingen.

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