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heiligenstadt.inFranken.de  Der Faschingsverein hatte elftes Jubiläum.

Schnapszahl wird gefeiert

Der Heiligenstadter Faschingsverein "Die heiligen Stadtschnecken" feierte sein elftes Jubiläum. "Ja, wir Narren feiern nur Schnapszahlen", erklärte Präsident und Vereinsvorsitzender Thomas Weiß. Desha...
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Die jungen Damen zeigen sich ganz cool. Foto: Carmen Schwind
Die jungen Damen zeigen sich ganz cool. Foto: Carmen Schwind

Der Heiligenstadter Faschingsverein "Die heiligen Stadtschnecken" feierte sein elftes Jubiläum. "Ja, wir Narren feiern nur Schnapszahlen", erklärte Präsident und Vereinsvorsitzender Thomas Weiß. Deshalb hatten die Jecken zu einem zweitägigen Fest eingeladen.

Am ersten Tag waren Partnervereine aus der Faschingsszene und die ortsansässigen Vereine zum Feiern gekommen. "Uns ist es wichtig, mit den Vereinen aus Heiligenstadt gut auszukommen. Wir wollen schließlich alle etwas Gutes für die Gemeinde bewirken", sagte Weiß. Deshalb solle es da auch keine Konkurrenz geben.

Am zweiten Tag waren zum Frühschoppen alle Träger des "Goldschneck" eingeladen. "Da haben wir schon einige Persönlichkeiten in den vergangenen Jahren ausgezeichnet", meinte der Vereinsvorsitzende, der sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU) sehr freute. Mit dem "Goldschneck" waren bisher außerdem Karl-Theodor zu Guttenberg, Klaus Karl-Kraus, Helmut Krämer, Melanie Huml, Thomas Silberhorn, Johann Kalb, Reinhold Bauer, Jürgen Friedrich, Christian Leitermann, Hans Göller und Holger Dremel geehrt worden. Am Nachmittag zeigten die kleinen Narren ihr Können. Die "Schneckenzwerge", die "Schnirkelschnecken" und die "Sternschnecken" begeisterten das Publikum mit ihren Auftritten. Und auch die "Schneckla" des Fränkische-Schweiz-Vereins lösten bei den Zuschauern Begeisterung aus. "Wir leisten hier sehr viel Jugendarbeit. Trotzdem es zwischen verschiedenen Teilorten hier manchmal Problemchen gibt, zu uns kommen alle gern und tanzen zusammen", berichtete Thomas Weiß.

Weiter zählte er auf, dass die Garden Tänzer aus den Landkreisen Forchheim und Bamberg haben. Außerdem veranstaltete der Verein sein Sommerfest zum ersten Mal auf dem Oertelhof mitten im Ort. "Bisher fand es immer am Pavillon statt. Es war ein wenig umständlich, denn alles Nötige musste nach oben gebracht werden, ein Stromaggregat war nötig und die Kinder hatten nicht genügend Platz für ihre Auftritte", erzählte Weiß. Das ursprüngliche Pavillonfest war vom Fränkische-Schweiz-Verein ins Leben gerufen worden. Wegen des großen Erfolgs soll das Sommerfest in dieser Form auch im nächsten Jahr stattfinden. C. Schwind

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