"Schnäppchen" für Römershofen

In dem Königsberger Stadtteil wurde ein neues Fahrzeug geweiht. Es wurde gebraucht in Oberbayern erworben und entsprach genau den Anforderungen der Löschgruppe.
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Mit einem neuen Löschfahrzeug, das gebraucht erworben wurde, ist jetzt die Löschgruppe Römershofen der Feuerwehr Königsberg ausgestattet. Fotos: Gerold Snater
Mit einem neuen Löschfahrzeug, das gebraucht erworben wurde, ist jetzt die Löschgruppe Römershofen der Feuerwehr Königsberg ausgestattet. Fotos: Gerold Snater
Die Freiwillige Feuerwehr Römershofen ist seit einiger Zeit keine selbstständige Feuerwehreinheit mehr, sondern wurde als Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Königsberg angegliedert. Trotzdem konnte sie ein neues Löschfahrzeug in Dienst stellen, da das bisherigen Fahrzeug nicht mehr einsatzfähig war. Einfach zu alt.
In den Dienst gestellt wurde kein nagelneues Fahrzeug, sondern ein gebrauchtes Fahrzeug, das schon ein paar Jahre Dienst bei einer Freiwilligen Feuerwehr in einer Gemeinde in Oberbayern tat. Da die Gemeinden im Umkreis von München finanziell stark aufgestellt sind, werden dort des Öfteren schon nach ein paar Jahren neue Fahrzeuge angeschafft. So auch in diesem Fall. Das "alte" Fahrzeug wird dann verkauft.


Gleich mitgenommen

An ein solches Fahrzeug kam die Feuerwehr Römershofen heran. Ein "Schnäppchen", wie sich herausstellte, denn das Fahrzeug entsprach bei der Besichtigung allen Kriterien und Voraussetzungen und wurde sofort nach Römershofen mitgenommen.
Die Finanzierung übernahm die Stadt Königsberg, unterstützt durch den Zuschuss der Regierung von Unterfranken. Eine zusätzliche Ausstattung wurde vom Feuerwehrverein Römershofen finanziert.
Wie es sich gehört, wurde das Fahrzeug, das nun die Bezeichnung "Florian Römershofen 49/1" hat, im Beisein von Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FW), Kreisbrandrat Ralf Dressel, Kreisbrandmeister Stephan Biertempfel, Kommandant Peter Schüler, einigen Vertretern der Stadt und vielen Feuerwehrkameraden durch Pfarrerin Claudia Winterstein und Kaplan Nicolas Kehl in einer ökumenischen Zeremonie geweiht und offiziell übergeben.


Eine universelle Einsatzgruppe

Dem sich an den offiziellen Akt anschließenden gemütlichen Beisammensein gingen Grußworte von Bürgermeister Bittenbrünn und dem Kommandanten der Feuerwehr Königsberg, Peter Schüler, voraus. Bittenbrünn führte dabei die Beweggründe wie "Menschlichkeit, Dienen und manchmal auch Mut und Kraft zu spenden an, als es um die Beweggründe für die Anschaffung des Fahrzeuges ging. Des Weiteren führte er die grundlegenden Veränderungen des Anforderungsprofils der Freiwilligen Feuerwehren auf. "Aus der Mannschaft, die einst nur Brände löschte, ist eine universelle Einsatzgruppe geworden, die fachkundig unterschiedliche Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt", sagte er,


Wünsche

Auf diese Neuerungen ging auch Kommandant Schüler ein, der zudem hervorhob, dass eine Feuerwehr ohne engagierte und motivierte Feuerwehrleute, "die bereit sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Freizeit und ihre Gesundheit für den Dienst am Nächsten einzusetzen", nicht bestehen könnte. "Da würden auch die modernsten Fahrzeuge und Geräte nichts helfen."
Beide Redner waren übereinstimmend der Meinung, dass es das beste für das neue Fahrzeug eigentlich wäre, wenn es überhaupt nicht für einen Brand oder Unglücksfall ausrücken müsste. Was natürlich unwahrscheinlich sein wird. So fügte Bittenbrünn noch hinzu: "Ich kann nur betonen, wenn auch nur ein einziger Bürger aus Römershofen, Königsberg oder einem anderen Stadtteil durch das neue Fahrzeug gerettet werden kann, dann hat sich das Fahrzeug schon bezahlt gemacht."
Zusammen mit Kommandant Peter Schüler übergab Bürgermeister Bittenbrünn den Schlüssel für das neue Löschfahrzeug an den Leiter der Löschgruppe in Römershofen, Volker Büchner, der für Römershofen für das Fahrzeug Dank sagte. sn
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