Frohnlach

Schmutziger und farbiger Dreier

Der VfL Frohnlach landete einen wichtigen Heimsieg. Dominic Lauterbach erzielte in einer hektischen Partie gegen Oberhaid elf Minuten vor Schluss das alles entscheidende 1:0. Es gab neun gelbe, eine gelb-rote und eine rote Karte.
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Obwohl ihm sein Gegenspieler bei diesem Zweikampf auf den linken Spann trat, setzte sich Tim Rebhan kraftvoll durch. Der Linksverteidiger der Frohnlacher gehörte zweifelsohne zu den Aktivposten beim 1:0-Sieg des VfL über den FC Oberhaid. Foto: Lisa Hümmer
Obwohl ihm sein Gegenspieler bei diesem Zweikampf auf den linken Spann trat, setzte sich Tim Rebhan kraftvoll durch. Der Linksverteidiger der Frohnlacher gehörte zweifelsohne zu den Aktivposten beim 1:0-Sieg des VfL über den FC Oberhaid. Foto: Lisa Hümmer

"Solche Spiele musst du einfach nur gewinnen, wenn du am Ende ganz oben stehen willst." Ein treuer Frohnlacher Fan brachte es am Samstag nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Daniel Hofmann vom TSV Streitau genau das auf den Punkt, was viele Spieler der "Blau-Weißen" dachten. Für das 1:0 gegen den FC Oberhaid bekommen die Frohnlacher nämlich mit Sicherheit keinen Schönheitspreis, dafür aber drei wertvolle Punkte.

VfL Frohnlach - FC Oberhaid 1:0 (0:0)

Und die sind bei einem Blick auf die aktuelle Bezirksliga-Tabelle (rechts oben) wichtig, denn die personell derzeit gebeutelte Truppe von Spielertrainer Bastian Renk grüßt damit weiter von der Spitze. Mann des Tages war am Samstag Dominic Lauterbach, der mit seinem erst zweiten Saisontor für Jubel bei der Wischi-Elf sorgte. Nach 71. Minuten krönte er die kämpferische Leistung der Gastgeber, die nach der Halbzeit mit einem Mann weniger spielten, weil Innenverteidiger Ata Simitci während der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Ampelkarte sah - nicht zum ersten Mal in seiner langen Karriere.

Überhaupt machte der Unparteiische dem Namen seines Herkunftsvereins alle ehre, denn Hofmann traf einige streitbare Entscheidungen, obwohl es ihn die bis in die Haarspitzen hochmotivierten Akteure auf beiden Seiten auch nicht leicht machten. Nicht weniger als sieben Mal zückte er den gelben Karton. Dazu kam die gelb-rote Karte gegen Simitci vor und eine blanke rote Karte gegen Oberhaids Maximilian Nöth 15 Minuten vor dem Ende.

Der Favorit tat sich gegen die clever verteidigenden Gäste über die gesamte Spielzeit schwer und ging mit seinen Chancen fahrlässig um. Trotzdem war der Siegeswille stets erkennbar und deshalb geht der Sieg des alten und neuen Primus auch vollkommen in Ordnung. ct

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