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Herzogenaurach
Basketball

Schlussviertel kostet TSH den Erfolg

Aufrund eines 15:29 in den letzten zehn Minuten der Basketballpartie in der 1. Regionalliga haben die Männer der TS Herzogenaurach den eigentlich schon verb...
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Aufrund eines 15:29 in den letzten zehn Minuten der Basketballpartie in der 1. Regionalliga haben die Männer der TS Herzogenaurach den eigentlich schon verbuchten zweiten Saisonsieg verpasst. Vor gut 200 Zuschauern spielte die TSH über 30 Minuten schön und erfolgreich, doch auf unerklärliche Weise verlor sie ihren "Flow" im Schlussabschnitt, besonders in den letzten fünf Minuten, in denen sie 18 Punkte kassierte.

TS Herzogenaurach -
TTL Bamberg 77:88
Im ersten Viertel lief es gut für die TSH, denn sie fand in Ben Gahlert, der mit 20 Punkten und neun Rebounds stärkster Herzogenauracher war, ihren Erfolgsgaranten, den sie immer wieder in gute Situationen brachte. Die Bamberger hielten aber dagegen, vor allem der quirlige Aufbauspieler Kevin Jefferson, der 14 Punkte erzielte, überwand häufig die Verteidigung. Im Hochgeschwindigkeitsspiel, das die Zuschauer bestens unterhielt, stand es zur ersten Pause 19:18 für die Oberfranken.
Die Aurachstädter legten in der Defensive die Ketten an, fast alle Rebounds kamen in die Hände der Gastgeber, die freien Bälle wurden erkämpft. Vorne trafen Mike Kaiser und Daniel Krause die richtigen Entscheidungen und sorgten für Zählbares. Der TTL trat nur hin und wieder durch Christoph Dippold in Erscheinung, so dass sich die Longhorns zur Halbzeit auf 45:38 absetzten.
Danach hatte sich Bamberg auf die Angriffssysteme der TSH eingestellt. Die Domstädter zwangen die Longhorns zu schwierigen Würfen, die nicht immer fielen. Die resultierenden Rebounds eroberten die Gäste und wandelten sie flugs in Punkte um. So schlug sich das Momentum auf Gästeseite, wobei die Hausherren dank Ben Gahlert, Tobias Übbing und Anthony Bauer einigermaßen mithielten. Der Vorsprung schmolz auf drei Zähler (62:59).
Der Beginn des vierten Viertels war ausgeglichen. Der TTL agierte über seine flinken Aufbau- und Flügelspieler, aber auch die Longhorns fanden ihre Wege. Das Duo Krause/Mike Kaiser trat wieder in den Vordergrund, vier Minuten vor Schluss war immer noch keine Entscheidung gefallen (73:70). Doch fortan funktionierte bei den Herzogenaurachern gar nichts mehr. Frederik Adriaans nutzte dies eindrucksvoll aus. Der Center erzielte Punkt um Punkt, der TSH-Angriff kam zum Erliegen.
"Wir werden analysieren, wieso wir in den letzten vier Minuten so eingebrochen sind. Bis dahin haben wir trotz des Ausfalls von Patrick Horstmann gut gespielt und lagen meist in Führung. Da wir die erfahrenere Mannschaft sind und ein Heimspiel hatten, waren wir guter Dinge. Wir müssen einen Weg finden, unsere fünf Minuten Unkonzentriertheit abzustellen. Dies kann man sich auf diesem Niveau einfach nicht leisten", analysierte Longhorns-Trainer Benedikt Aumeier. pes
TSH: Schlindwein (1), Gahlert (20), Krause (17), Nakic (2), Mike Kaiser (18), Dinkel (4), Eismann, Vadim Kaiser, Übbing (4), Feuerpfeil (2), Kwilu, Bauer (9)
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