Herzogenaurach
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Schampus, Shoppen, Schauen - It's a man's world

Kurz nach dem Start der Martinikerwa war es für die Männer endlich soweit. Das Stadtmarketing der Stadt Herzogenaurach und die Gästeführer in Kooperation mit Herzogenauracher Einzelhändler luden diesm...
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Natürlich gab es nach den anstrengenden Erklärungen ach etwas zum Verköstigen.  Foto: Gabriela Ruyther
Natürlich gab es nach den anstrengenden Erklärungen ach etwas zum Verköstigen. Foto: Gabriela Ruyther

Kurz nach dem Start der Martinikerwa war es für die Männer endlich soweit. Das Stadtmarketing der Stadt Herzogenaurach und die Gästeführer in Kooperation mit Herzogenauracher Einzelhändler luden diesmal die Männer zum Einkaufspaziergang ein. Am Nürnberger Tor begrüßte Monika Beck, Gästeführerin der Stadt Herzogenaurach, fünf interessierte Männer, vier aus Herzogenaurach und einen aus Baiersdorf, zur Tour: Herzo-Mann.

Auf ging es in den Barbershop, wo man gleich mit einer Flasche Bier herzlich empfangen wurde. Inhaber Hangaw Wahab erklärte sein Konzept für sein Barbershop. " Ich habe in Themenwelten meine Laden aufgeteilt: links ist der Damenbereich und rechts die Herren." Hangaw erklärte den anwesenden Männern die verschiedene Pflegeprodukte. Besonders ist, dass er seine Pflegeprodukte überwiegend aus England und Italien besorgt.

Raten und Fragen

"Auch möchte ich, dass mein Laden ein Erlebnis - und Rücktrittsort für Männer ist. Während die Männer ihren Bart oder Haare schneiden lassen, können sie dazu ein Bier, Whiskey oder Kaffee trinken, das gehört zu unseren Service. Auch sind wir auf Events präsent. Und man kann uns auch buchen." Auf das Angebot sich die Haare zuschneiden oder den Bart zu stutzen, wollten die anwesenden Männer nicht so recht eingehen. Beeindruckt waren alle von der Einrichtung vom Barbershop, alles wurde mit Liebe zum Detail eingerichtet.

Im Nieselwetter ging es weiter zum Dürninger Tabak & News Laden. Dort wurden die Männer von Astrid Stroud und Marion Egelseer begrüßt. Der Laden beheimatet zwischen 2500 und 3000 verschiedene Zeitschriften und Zeitungen, da ist es schwierig keine passende Lektüre zu finden. Zu jedem Hobby gibt es eine Fachzeitschrift. Auf die Frage welche Zeitschrift am meisten verkauft wird, antwortete Stroud, alles was mit Garten, Haus und Land zu tun hat. "Bestimmt nur Frauen," meint einer der anwesenden Männern. Das wurde von Stroud sofort verneint. "Aber zur Zeit ist das Meistverkaufte keine Zeitschrift, sondern ein Comic. Astrix und Obelix: Die Tochter des Vercingetorix." Beim Dürninger werden auch Lottoscheine verkauft. "Dazu braucht man eine Schulung und eine Prüfung, um dann lizensierter Lottoverkäufer zu werden. Viel wert wird da auf den Jugendschutz genommen. Es werden auch Testkäufe gamacht, um zu sehen, ob man sich nach den Vorschriften verhält, sonst verliert man seine Lizenz", so Marion Egelseer. Astrid Stroud zeigte die neue Art zu rauchen mit einem IQOS3. Es ist ein Tabakerhitzer, echter Tabak wird erhitzt und dadurch entsteht kein Feuer, Asche und Zigarettengeruch. "Ist aber nicht Nikotinfrei, aber soll weniger Schadstoffe haben." Interessant ist der große Klimaraum, wo die verschiedenen Zigarren aufbewahrt werden. "Wichtig ist, das der Raum eine Luftfeuchtigkeit von 66 bis 72 Prozent hat. Die Feuchtigkeit ist wichtig damit die Tabakblätter nicht austrocknen können. Bevor die Zigarre zu uns in die Läden kommt, werden sie erst in Hamburg für drei bis vier Tage bei -40 Grad schockgefroren, damit der Tabakkäfer stirbt. Er isst nicht nur gerne Tabak sondern auch Holz. Wichtig ist es, wenn man eine Zigarre im Ausland kauft, dass man an den Tabakkäfer denkt. In Deutschland ist das Schockfrieren Pflicht, wo anders nicht," so Stroud.

Weiter geht es zur Herzobar. Dort wartet Sami Alijaj und begrüßt die Männerrunde mit einem Cocktail. Stolz zeigt er seine 300 verschiedene Sorten von Alkohol, woraus er mehr als 100 Cocktails kreieren kann. "Welche ist die teuerste Flasche in der Herzobar?", fragte einer der Männer. "Das ist ein Congac", so Sami. "Die Herzobar hat mehrmals das Konzept geändert. Erst gab es Thai und jetzt mehr mediterrane Küche, aber gabt und gibt immer eine Cocktailbar. Ich bin ein Barmann", erklärt er.

Im ersten Stock wurden die Räumlichkeiten gezeigt. Beeindruckend ist das Kaminzimmer mit den Cocktailsesseln und Tischen. "Diesen Raum kann man gerne mieten, sowie auch die anderen Räumlichkeiten." Alle waren sich einig das Gebäude der Herzobar ist was besonderes.

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