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LKR Bamberg

Schammelsdorf will dranbleiben

Der Verfolger des VfL Frohnlach erwartet die SpVgg Ebing zum Derby. Heimaufgaben haben der SV Würgau, die DJK Don Bosco Bamberg II und der TSV Ebensfeld zu lösen.
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Michael Menze (links) ist neben Matthias Schneider der Rückhalt im Schammelsdorfer Tor. Hier macht er eine Chance des Merkendorfers Erik Sussner zunichte. Foto: sportpress
Michael Menze (links) ist neben Matthias Schneider der Rückhalt im Schammelsdorfer Tor. Hier macht er eine Chance des Merkendorfers Erik Sussner zunichte. Foto: sportpress

In den 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West geht der VfL Frohnlach gegen den TSV Breitengüßbach (Platz 6) als alleiniger Spitzenreiter. Diese Partie musste gedreht werden, weil der Breitengüßbacher Sportplatz wegen zu vieler Maulwurfhügel aktuell nicht bespielbar ist.

Der Tabellenzweite TSV Schammelsdorf erwartet zum einzigen Kreisderby die SpVgg Ebing (9.). Schwere Auswärtsaufgaben warten auf den SV Merkendorf (3.) beim SC Ebersdorf (7.) und den FSV Unterleiterbach (10.) beim Vierten TSV Mönchröden. Ihren Heimvorteil nutzen will die DJK Don Bosco Bamberg II (13.) gegen den TSV Meeder (12.). TSV Schammelsdorf - SpVgg Ebing

Zwei Mannschaften, die zuletzt Federn lassen mussten, treffen morgen aufeinander. Bei der 2:4-Niederlage in Frohnlach aber zeigte der TSV Schammelsdorf, dass er durchaus mit dieser Spitzenmannschaft mithalten kann. Jetzt will die Kauder-Truppe nicht den Kontakt zum Ersten verlieren. Was nichts anderes heißt, als dieses Derby zu gewinnen. Gegen eine SpVgg Ebing, die nach dem verdienten 1:2 gegen Marktzeuln ihren Blick in der Tabelle erst einmal nach unten richten muss. In beiden Teams stehen erfahrene Akteure; mannschaftliche Geschlossenheit ist ihr großes Plus. So ist durchaus mit einem Match zu rechnen, in dem die Gäste den Tabellenzweiten fordern können.

TSV Ebensfeld - ASV Kleintettau

Wenn der TSV Ebensfeld den ASV Kleintettau empfängt, müssen die Zeichen auf Sieg stehen. Der Aufsteiger ziert mit nur zwei Zählern das Tabellenende. Kurzfristig hat der Trainerwechsel bei den Gästen nach dem 0:1 gegen den TSV Breitengüßbach noch nicht gefruchtet. Doch dies kann nun anders sein, schließlich peilt der ASV einen Umschwung an. Die Ebensfelder Mannen von TSV-Trainer Oliver Kellner bewiesen nicht das erste Mal Stehvermögen, egalisierten zweimal einen Rückstand beim 2:2 in Unterleiterbach. Diesmal ist es an den Ebensfeldern, spielbestimmend aufzutreten.

SV Würgau - TSV Marktzeuln Mit sehr viel Selbstvertrauen und auch Siegeswillen werden die Marktzeulner in Würgau antreten. Sie brachten das Kunststück fertig, bei der SpVgg Ebing (2:1) die Punkte einzusammeln. Ein kleines Erfolgserlebnis verbuchten auch die Hausherren mit dem 0:0 beim FC Mitwitz, einem Gegner, der dem SVW schon in der letzten Saison lag. Trotz des Heimvorteils wird die Aufgabe gegen die nicht nur einsatzfreudigen, sondern auch spielstarken Zeulner eminent schwer. Doch wenn die Sperber-Schützlinge am Ball bleiben wollen, müssen sie punkten. DJK Don Bosco Bamberg II - TSV Meeder

Nur zwei Siege fuhren die Hollet-Schützlinge in sechs Heimspielen bislang in Wildensorg ein. Dies ist schon ein wesentlicher Grund dafür, dass die DJK-"Zweite" in der Tabelle hinten drin steht. Gegen Meeder soll nun diese Bilanz aufgebessert werden. Die Bayernliga-Reserve braucht den "Dreier", um nicht den Abstand zum Mittelfeld der Rangliste größer werden zu lassen. Die Qualität ist da, doch die Umsetzung in Punkte fehlt noch. Der TSV Meeder ist keine Übermannschaft, kämpft wieder um den Klassenerhalt. Also eine durchaus machbare Aufgabe für die Hausherren. Doch aufgepasst: Die Gäste holten auf des Gegners Platz bereits acht Zähler - zwei Siege und zwei Unentschieden. TSV Mönchröden - FSV Unterleiterbach

Treffen die Unterleiterbacher auf einen angeschlagenen oder fest entschlossenen Gegner? Diese Frage stellt sich nach der 1:4-Niederlage der "Mönche" jüngst beim SV Merkendorf nach einer 1:0-Führung. Können die meist jungen Akteure dies wegstecken? Die Schützlinge von FSV-Spielertrainer Tobias Eichhorn jedenfalls werden sich auf einen Kontrahenten vorbereiten, der zu Hause spielbestimmend sein möchte. Denn einen erneuten Rückschlag kann sich der TSV nicht leisten. Als Favoritenkiller haben sich die Gäste aber schon entpuppt. Das 4:1 in Frohnlach lässt grüßen. FC Mitwitz - FC Oberhaid Insbesondere eine starke Defensivleistung wird der FC Oberhaid anbieten müssen, damit er in Mitwitz nicht leer ausgeht. Die Mannschaft von Gäste- Spielertrainer Torsten Oehrl hat sich bisher auswärts wesentlich besser geschlagen als zu Hause. Zehn seiner 13 Punkte holte der FCO auf des Gegners Platz. Nicht unbedingt das Spiel machen zu müssen, scheint den Gästen zu liegen. Dies gegen einen offensiv guten FCM, der aber in der Abwehr schon einmal schwächelt. SC Ebersdorf - SV Merkendorf

Den nächsten schweren Brocken haben die Merkendorfer in Ebersdorf vor der Brust. Die Mannschaft von SV-Trainer Thomas Schmidt kann diese Aufgabe selbstbewusst angehen. Wer den TSV Mönchröden mit 4:1 schlägt, der ist auch in der Lage, beim Aufsteiger nicht leer auszugehen. Doch das erfahrene Team des Ebersdorfer Trainers Dieter Kurth versteht zu kämpfen, zuletzt bewiesen beim 3:1 in Meeder. Beide Teams befinden sich in einer guten Verfassung. VfL Frohnlach - TSV Breitengüßbach

Es hätte der vorläufige Saisonhöhepunkt für die Jungs von TSV-Spielertrainer Marco Hillemeier werden sollen, wenn der TSV den Titelfavoriten aus Frohnlach erwartet. Doch die Natur wollte es anders, Maulwurfshügel auf dem Güßbacher Platz ließen ein Spiel nicht zu. Auswärts wird es nun für die Güßbacher wesentlich schwerer. Doch fährt der TSV, nun in der Außenseiterrolle, mit Respekt sicher schon, aber ohne Angst zum VfL. Auch wenn die Gäste ein ganz anderes Kaliber erwartet als beim 1:0-Sieg in Kleintettau. Hillemeier sagte: "Es war ein dreckiger Sieg. Nun sind wir aber auf dem richtigen Weg."

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