Meeder

Schafstall bekommt Bewohner

Hauptversammlung  FW-Vorsitzender Bernd Dreßel berichtet, dass ab dem kommenden Jahr eine Wanderschäferei das traditionsreiche Gebäude nutzen möchte. Selbst die Landesstiftung hat deshalb Geld für die Sanierung bewilligt.
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Meeder — "Die Restaurierungsarbeiten des Schafstalles können fortgeführt werden" - dies hat Bernd Dreßel als Vorsitzender der Freien Wähler (FW) bei der Hauptversammlung im Schützenhaus mitgeteilt. Wie Dreßel im Rahmen seines Jahresberichtes aus der Gemeinderatsarbeit weiter berichtete, habe die Landesstiftung inzwischen einen Zuschuss für das Sanierungsprojekt gewährt.
Und wie es weiter geht, scheint nach Dreßels Worten auch schon klar zu sein: Der Schafstall wird durch eine Wanderschäferei im kommenden Jahr bewirtschaftet.
Grundsätzlich zeigte sich der Vorsitzende zufrieden mit dem Weg, die Wahlziele umzusetzen. Bei der Kommunalwahl im März zogen vier Gemeinderäte der FW ins Meederer Rathaus ein. Der jüngste davon ist der 21 Jahre alte Philipp Welsch. Bernd Dreßel, der zum Stellvertreter von Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) gewählt wurde, zeigte sich zufrieden damit: "Die-Fraktion ist in allen Referaten wie Bauwesen, Soziales, Wirtschaft und dem Rechnungsprüfungsausschuss vertreten." Der Vorsitzende lobte die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und des Gemeinderates.

Ein Netz in Bewegung

Viele Wahlziele der Freien Wähler seien in Verbindung mit den anderen Fraktionen bereits umgesetzt worden. Das Wahlmotto:"Die Lebensqualität für Jung und Alt in unseren Dörfern stärken" nehme konkrete Formen an. "Ins Straßennetz der Gemeinde kommt Bewegung", sagte der Vorsitzende und erinnerte dabei an den zweiten Bauabschnitt der Ortsverbindungsstraße "Moggenbrunn/Kreisstraße". Dieser wurde inzwischen abgeschlossen werden. Zudem laufen die Vorbereitungen für die Straßensanierung des Hirtenhofes. "Die Kosten werden nicht auf die Anlieger umgelegt", versicherte der stellvertretende Bürgermeister. Die Verbindungsstraßen Elsaer Weg und Ottowind/Rottenbach werden teilsaniert. Auch für Bauinteressenten sieht Dreßel neue Möglichkeiten, nachdem in Meeder schlüsselfertiges Bauen möglich werden soll. Darüber hinaus sind Erweiterungen der Baugebiete in Beuerfeld und Großwalbur vorgesehen.
Eine klare Ansage gab es von Bernd Dreßel zum Thema Verkehrslandeplatz. Die Gemeinde habe ihre Ansicht nicht geändert und spreche sich weiterhin klar gegen einen Neubau bei Neida aus. Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren sollen in den nächsten Tagen in der Gemeindeverwaltung ausliegen.

Eine Frage des Vertrauens

Nach dem ereignisreichen Jahr 2014 bedankte sich Bernd Dreßel beim gesamten FW-Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen. Insbesondere auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter, Norbert Gleichmann, könne er sich verlassen: "Nur durch sein großes Engagement war es möglich, die Fortführung des Vereins in Meeder zu sichern und eine Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März 2014 zu präsentieren."
Der Vorschlag von Julia Licht, die FW auch für die jüngere Generation interessanter darzustellen, wurde aufgenommen. So gibt es schon erste Pläne, regelmäßige Informationen aus der politischen Arbeit über das soziale Netzwerk "Facebook" zu kommunizieren. prü


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