Bamberg
Hauptsmoorwald

Schäden unter 3000 Euro

Die bei den Bränden im Hauptsmoorwald am 1. und 29. August entstandenen Schäden belaufen sich nach aktuellem Stand auf weniger als 3000 Euro. "Die genaue Summe wird aber erst zu beziffern sein, wenn k...
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Die bei den Bränden im Hauptsmoorwald am 1. und 29. August entstandenen Schäden belaufen sich nach aktuellem Stand auf weniger als 3000 Euro. "Die genaue Summe wird aber erst zu beziffern sein, wenn klar wird, ob weitere angebrannte Kiefern noch absterben werden - wovon wir allerdings derzeit nicht ausgehen", berichtet Stephan Keilholz, Forstbetriebsleiter bei den Bayerischen Staatsforsten.

So sei vor allem die Unter- und Zwischenschicht (verschiedene Laubbäume) vom Feuer zerstört worden. Diese in den vergangenen Jahren vorgenommenen Neuanpflanzungen würden ein rasches Ausbreiten von Waldbränden verhindern. Der Waldboden und das Reisig würden zum einen beschattet, zum anderen seien die Laubbäume selbst schwerer entflammbar als die leicht entzündlichen Kiefern. Letztlich, so Keilholz, habe aber das rasche Eingreifen einer Vielzahl an Einsatzkräften der Feuerwehr verhindert, dass das Bodenfeuer in den Kronenraum überspringen und so ein größerer Brand entstehen konnte: "Dafür sei auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt."

Dass zurückgelassene Munitionsreste in dem Brandareal eine Gefahr für die Feuerwehr habe darstellen können, sei dem Forstbetrieb bisher nicht bekannt gewesen. Derzeit durchforste eine Fachfirma die Gegend noch einmal systematisch nach Kampfmittelresten. Auch bei Scheßlitz seien im Zuge solcher Untersuchungen diverse Munitionsreste gefunden und entsorgt worden. red



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