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SC will attraktiver für Kinder und Jugendliche werden

Die Mitglieder des SC Hassenberg sprachen sich bei der Hauptversammlung für eine moderate Beitragserhöhung aus, die von der Führungsriege vorgeschlagen wurd...
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Die Mitglieder des SC Hassenberg sprachen sich bei der Hauptversammlung für eine moderate Beitragserhöhung aus, die von der Führungsriege vorgeschlagen wurde. Diese Anpassung wurde nötig, um Förderungen und Zuschüsse zu erhalten. Die Jahresbeiträge belaufen sich ab dem zum 1. Januar 2019 wie folgt: Kinder bis 14 Jahre 20 Euro (bisher 18 Euro), Jugendliche bis 18 Jahre 26 Euro (24 Euro), Frauen 40 Euro (36 Euro), Männer 50 Euro (48 Euro).
"Es konnte schnell auf alle Probleme reagiert und Lösungen gefunden werden", führte Vorsitzende Andrea Tschirge in ihrem Geschäftsbericht aus, was sie auf die gute Zusammenarbeit zurückführt. Ein zentrales Thema war die Neuausrichtung der ersten Fußballmannschaft. Von dieser wünscht sie sich ein klares Bekenntnis zum Verein und entsprechenden Einsatz.
Dem Verein gehören 383 Mitglieder an, Handlungsbedarf gebe es im Nachwuchsbereich, der 13 Kinder und 18 Jugendliche umfasst. Eine Ursache dafür sah Tschirge im mangelnden Angebot an sportlichen Aktivitäten. Nach Meinung der Vorsitzenden fehle es nicht an Ideen oder an Möglichkeiten, diese umzusetzen. Vielmehr würden weitere Übungsleiter und Ehrenamtliche benötigt. Derzeit stehen dem Verein nur zwei Übungsleiter zur Verfügung.
Hinzu käme fehlendes Interesse. Viele wollten sich heute nicht mehr an eine Gemeinschaft binden. Deshalb müsse dringend daran gearbeitet werden, das Vereinsleben wieder attraktiv zu gestalten und Angebote und Veranstaltungen ins Leben zu rufen, von denen sich viele angesprochen fühlen.
Die geselligen Veranstaltungen waren nur durch viele fleißige Hände möglich. Wichtig für den SCH ist Tschirge zufolge das Sportheim, insbesondere die Bedienungsgemeinschaft, für die weiterer Zuwachs wünschenswert ist. Um das Sportheim weiter mit Leben zu füllen, hat dieses künftig samstags von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Einen Dank sagte sie Hauptsponsor Gerd Mäusbacher.
Im Fußballnachwuchsbereich arbeitet der SCH nach wie vor in der Jugendfördergemeinschaft Hohe Aßlitz von den D- bis A-Junioren mit. Die E- und F-Junioren bilden eine Spielgemeinschaft mit Gestungshausen. Dies werde sich auch nicht ändern, da der SCH derzeit nicht in der Lage ist, wieder eine eigene Jugendabteilung aufzubauen.
Mit Peter Wrzyciel als Fußballtrainer wurde laut Tschirge ein guter Griff gemacht. Durch neue Spielern beziehungsweise Rückkehrer konnte das Team verstärkt werden, um in der A-Klasse neu anzugreifen.Die Tischtennisdamen stehen auf den ersten Platz und streben die Meisterschaft an, während die Herren Vierter sind.
Im finanziellen Bereich wurde einiges geschafft und die Situation verbessert. Unter anderem konnten die Ausgaben für den Spielbetrieb deutlich verringert werden. Auch wenn alle Sparmaßnahmen durchgeführt wurden, gilt es, weiter die Kosten im Blick zu haben.
Die Unterstützung der Gemeinde sagte Bürgermeister Michael Keilich zu.
Das Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzende ist Andrea Tschirge, vertreten wird sie von Heiko Probst und Steffen Ritter, Kassiererin ist Birgit Anders (neu), ihr Stellvertreter ist Uwe Engelhardt (bisheriger Kassier), Schriftführerin ist Franziska Engelhardt, Stellvertreterin Christina Wagner. Den Vergnügungsausschuss bilden Christina Wagner (Vorsitzende), Adrian Lang, Stefan Bohl, Alexander Engel, Oliver Barth. Ehrenamtsbeauftragter ist Hans Jörgen Weiß, Revisoren Gerd Köhler und Woldi Reißenweber. ake
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