Burgkunstadt

Sanierung kostet 775 000 Euro

Die Bergstraße in Burgkunstadt und die Brunnengasse sollen voraussichtlich ausgebaut werden.
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Die Mainrother warten auf eine Sanierung der Brunnengasse, die mit Rissen, Unebenheiten und Schlaglöchern gespickt ist. Foto: Roland Dietz
Die Mainrother warten auf eine Sanierung der Brunnengasse, die mit Rissen, Unebenheiten und Schlaglöchern gespickt ist. Foto: Roland Dietz

Ein zentrales Thema der jüngsten Stadtratssitzung war der Abschluss einer Elementarversicherung. Für die rund 100 städtischen Gebäude würden die Kosten je nach Höhe der Eigenbeteiligung zwischen 15 000 und 22 700 Euro im Jahr betragen.

Für Diskussionsstoff sorgten die Vorstellungen der Vollausbaumaßnahmen der Brunnengasse in Mainroth. Vom Planungsbüro HTS-Plan, Kronach, berichtete Anne Kleylein von den Planungen. Demnach wird eine 3,50 Meter breite Straße gebaut, am Friedhof sollen fünf Parkplätze entstehen, die Steigung am Friedhofsaufgang soll von 25 auf 16 Prozent reduziert werden. Die Kosten würden sich auf rund 365 000 Euro belaufen, davon sind 45 000 für den Bau von Kanal und Wasserleitungen. Die auf 16 Prozent geminderte Steigung bereitete Marco Hennemann (CSU) Kopfzerbrechen. "Wenn jetzt gebaut wird, ist dies für die nächsten 30 Jahre so." Wolfgang Sievert (SPD) entgegnete, dass eine Barrierefreiheit für den Mainrother Friedhof ob seiner Lage im Moment nur mit einem Aufzug möglich wäre.

Entschlussfreudiger zeigten sich die Räte bei der Planvorstellung des Ausbaus der Bergstraße. Manuel Kellner erläuterte die Eckdaten. Erneuert werden soll die Bergstraße vom Berglein bis zu Hausnummer 5. Die Fahrbahn wird nach den Planungen fünfMeter breit, und einen Gehweg wird es auf einer Seite geben, der wegen Platzmangels nicht bis nach oben reichen wird. "Zu Beginn des neuen Jahres wird es eine Informationsveranstaltung für die Anlieger geben", erklärte Bürgermeisterin Christine Frieß (CSU). Mit den Arbeiten sollte schnellstmöglich begonnen werden. Die Kosten werden rund 410 000 Euro betragen.

Um Hochwasser- und Katastrophenschutz ging es bei der Vergabe von Bohrleistungen zu Felduntersuchungen. Damit wurde einstimmig die Firma Behringer + Dittmann Bohrgesellschaft für 65 395 Euro beauftragt. Bohrungen finden nur auf öffentlichem Grund statt, beantwortete Sven Dietel die Nachfrage von Thomas Müller (Bürgerverein).

Ein weiteres Thema war die Erhöhung der Hundesteuer. Diese wurde einstimmig nach kurzer Aussprache von 31 auf 35 Euro im Jahr erhöht. Ein Kampfhund wird 615 Euro im Jahr kosten.



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