Bamberg
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Sandstraße: Auch der Innenhof des "Stilbruchs" gesperrt

Die akute Einsturzgefahr des Gebäudes in der Oberen Sandstraße 20 zieht nun doch die Nachbargebäude in Mitleidenschaft: Wie bereits berichtet, hat die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) festgestellt, d...
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Mittlerweile wurde damit begonnen, die Stützkonstruktion an dem sanierungsbedürftigen Gebäude zu verblenden.  Foto: Stadt Bamberg/Lienhardt
Mittlerweile wurde damit begonnen, die Stützkonstruktion an dem sanierungsbedürftigen Gebäude zu verblenden. Foto: Stadt Bamberg/Lienhardt

Die akute Einsturzgefahr des Gebäudes in der Oberen Sandstraße 20 zieht nun doch die Nachbargebäude in Mitleidenschaft: Wie bereits berichtet, hat die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) festgestellt, dass aufgrund des baulich desolaten Zustands des Gebäudes Gefahr für Leib und Leben besteht. Der Musikclub "Sound-n-Arts" im Keller des Hauses musste unverzüglich seinen Betrieb einstellen. Zwischenzeitlich hat das THW Notsicherungsmaßnahmen an dem Gebäude durchgeführt.

Das Anwesen umfasst jedoch neben dem einsturzgefährdeten Vorderhaus auch ein Mittelgebäude und ein Rückgebäude, das sich bis zum Sandbad erstreckt. Dies hat nun unmittelbare Auswirkungen auf den teilweise direkt angrenzenden Innenhof der Gaststätte "Stilbruch": Dort dürfen sich aus Sicherheitsgründen keine Menschen mehr aufhalten, weil Teile des Wandputzes herabfallen könnten. "Dies ist auch bereits geschehen", so Bauordnungsamtsleiter Robert Stenglein in der Mitteilung der städtischen Pressestelle. Die Stadt Bamberg möchte Eingriffe in den Betrieb vor Ort so gering wie möglich halten, "die Sicherheit der Gäste und Beschäftigten hat aber Vorrang", so Stenglein weiter.

Bei der Begutachtung des gesamten Anwesens hat sich herausgestellt, dass auch von einer hohen Gebäudewand des Rückgebäudes Gefahr ausgeht. Der Prüfingenieur des Gebäudeeigentümers hat die Einschätzung der LGA bestätigt, dass dort Teile des Außenputzes abfallen könnten. Die Mauer grenzt direkt an den Innenhof der Gaststätte "Stilbruch". "Deswegen haben wir zum Schutz der Mitarbeiter sowie der Gäste bauaufsichtlich eine Nutzungsuntersagung des Innenhofes zu Aufenthaltszwecken ausgesprochen", erklärt Stenglein. Der Fluchtweg durch den Hof bis zum Leinritt bleibt weiterhin zugänglich. Die Nutzungsuntersagung bleibt so lange bestehen, bis durch geeignete bauliche Maßnahmen eine sichere Benutzung des Innenhofes wieder möglich ist. red

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