Forchheim

Sandra Roth ist Patientenfürsprecherin

Sandra Roth ist vom Geschäftsführer des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz, Sven Oelkers, zur Patientenfürsprecherin ernannt worden. Die 36-Jährige arbeitet ehrenamtlich und ist daher unabhängig u...
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Sandra Roth
Sandra Roth

Sandra Roth ist vom Geschäftsführer des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz, Sven Oelkers, zur Patientenfürsprecherin ernannt worden. Die 36-Jährige arbeitet ehrenamtlich und ist daher unabhängig und nicht weisungsgebunden.

Sie soll die Interessen der Patienten und deren Angehörigen vertreten und zwischen diesen und dem Klinikum vermitteln. Gefragt sind Patientenfürsprecher bei allen Anliegen rund um den Krankenhausaufenthalt, den persönlichen Umgang zwischen Krankenhauspersonal und Patienten bis hin zu vermuteten Behandlungsfehlern. Sie ergänzen das Beschwerdemanagement in Krankenhäusern und unterliegen der Schweigepflicht. Das heißt: Sie dürfen die anvertrauten Informationen nur mit Einverständnis der Patienten weitergeben.

Sandra Roth ist gespannt, was auf sie zukommt: "Sicher ist die Hemmschwelle für den Patienten geringer, wenn er oder sie sich an mich als unabhängige Fürsprecherin wenden und die Beschwerde vorbringen kann. Die Aufgabe überschneidet sich auch mit dem ökumenischen Besuchsdienst, für den ich mich bereits engagiere. Bei diesem Dienst wurden hin und wieder schon Anliegen an mich herantragen." Geschäftsführer Oelkers erläutert: "Sandra Roth ist ein großer Gewinn für die Patienten." Der Ärztliche Direktor in Forchheim, Jürgen Gschossmann, ergänzt: "In einem Krankenhaus geht es nicht nur um objektive medizinisch-pflegerische Fragen, sondern ebenso sehr um Fragen des subjektiven Empfindens."

Patienten und Angehörige können Sandra Roth mittwochs von 16 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung im Klinikum in Forchheim im Büro des Sozialdienstes antreffen, E-Mail patientenfürsprecher@klinikum-forchheim.de. red

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