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Sandra Haderlein läuft in Frankfurt persönliche Bestzeit

Beim Frankfurt-Marathon waren bei für Bestzeiten idealen äußeren Bedingungen mit Temperaturen von 14 Grad und geschlossener Wolkendecke sowie leichtem Wind insgesamt rund 25 000 Läufer am Start, die d...
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Elvira Flurschütz (links) und Sandra Haderlein waren beim Frankfurt-Marathon am Start. Foto: privat
Elvira Flurschütz (links) und Sandra Haderlein waren beim Frankfurt-Marathon am Start. Foto: privat

Beim Frankfurt-Marathon waren bei für Bestzeiten idealen äußeren Bedingungen mit Temperaturen von 14 Grad und geschlossener Wolkendecke sowie leichtem Wind insgesamt rund 25 000 Läufer am Start, die die 42,195 Kilometer auf sich nahmen. Die Running-Abteilung des SC Kemmern war mit ihren beiden Top-Läuferinnen, Sandra Haderlein und Elvira Flurschütz, am Start.

Auch wenn beide eine Zeit unter drei Stunden im Visier hatten, waren die Ausgangslagen doch etwas unterschiedlich. Elvira Flurschütz war klar, dass nach dem bisherigen Saisonverlauf keine Bestzeit zu erwarten war. Daher ging es für sie in erster Linie darum, Spaß auf ihrer Lieblingsstrecke zu haben und zudem mehr nach Gefühl zu laufen. Der Blick ging somit also weg von der Uhr und mehr auf die Strecke. Zwar ging zum Ende hin das Tempo etwas runter, dennoch lief sie ohne weitere Probleme das Rennen zu Ende und kam nach 2:55:21 Stunden ins Ziel, was Rang 51 bei den Frauen bedeutete.

Reibungslose Vorbereitung

Sandra Haderlein hingegen hatte in den letzten Wochen und Monaten eine reibungslose Vorbereitung hingelegt, was ihre Resultate über zehn Kilometer in Kemmern und beim Halbmarathon in Nürnberg zeigten. Mit einer Zielzeit von 2:48 Stunden im Visier, also knapp unter einem Vier-Minuten-Schnitt pro Kilometer, ging es für sie auf die Strecke.

Nachdem sie bis weit über die Rennhalbzeit ihren Schnitt souverän durchziehen konnte, begannen ab Kilometer 34 die Muskeln zu brennen. Nichtsdestotrotz hängte sich die Kemmernerin an einen Mitläufer ran, löste sich ab Kilometer 38 wieder und lief von da an wieder alleine im Wind und durch den mittlerweile einsetzenden Regen. Zum Ende hin überholte Sandra Haderlein weitere Läufer und erreichte nach einer famosen zweiten Rennhälfte, welche eine Minute schneller war, nach 2:46:26 Std. das Ziel in der Festhalle. Neben der neuen persönlichen Bestzeit war sie schnellste Deutsche in ihrer Altersklasse W35. In dem stark besetzten Frauenfeld belegte sie Rang 38.

Gesamtsiegerin wurde die Kenianerin Valary Jemeli Aiyabei in 2:19:10 Std. Bei den Männern gewann der Äthiopier Fikre Bekele Tefera in 2:07:08 Std. Der Zeit- und Drittplatzierte folgten mit nur , zwei respektive vier Sekunden Abstand.

Elfers stark in Dresden

Beim 21. Dresden-Marathon pulverisierten Kemmerner Läuferinnen ihre Bestzeiten. Neben der Hauptstrecke über 42,195 Kilometer wurden auch ein Halbmarathon, ein 10-Kilometer-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 Kilometer angeboten. Insgesamt starteten knapp 8000 Läufer. Eine Klasseleistung zeigte Margrit Elfers vom SC Kemmern beim Dresden-Marathon, denn sie drückte vom Start weg aufs Tempo und setzte sich in der Spitzengruppe der Frauen fest. Ab Kilometer 30 konnte sie ihren Schnitt von 4:25 Minuten pro Kilometer bei heftigem Gegenwind nicht mehr halten. Vor ihr erreichten nur zwei Frauen das Ziel. Somit wurde Elfers als Gesamtdritte Erste der Frauen-Hauptklasse in 3:10:27 Std. Es gewann Jasmin Klotz in 2:58:44 Std.

Um sensationelle 13 Minuten verbesserte Tanja Kopsch ihre Marathon-Bestzeit auf 3:21:32 Std. Nebenbei sprang der neunte Gesamtplatz und der Sieg in der W35 heraus. Verantwortlich dafür waren ihre fast zwei gleichmäßigen Rennhälften. Ihr Tempomacher Klaus Geuß benötigte 3:21:41 Std. Einen sehr guten Tag erwischte auch Nicole Postler. Sie drückte ihre Bestzeit um sechs Minuten auf 3:51:34 Std, obwohl sie erst vor 14 Tagen am Mallorca-Marathon teilnahm.

Über die Halbmarathonstrecke starteten Linda Wagner und Christine Geuß. Linda Wagner erreichte das Ziel als Gesamt-38. und Neunte in der W30. Mit 1:40:37 Std. sprang zudem eine neue persönliche Bestzeit heraus.

Christine Geuß startete nach längerer Verletzungspause und war mit ihren 1:47:20 Std. (6. W50) sehr zufrieden. Von der LG Bamberg startete Torsten Lang, er finishte in 1:47:28 Std. (115. M40). ast/klg

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