Sand am Main
Kommunalpolitik

Sander Ortsschild soll den neuen Kreisverkehr zieren

Die Sander SPD-Gemeinderatsfraktion hat sich bei einer Ortsbegehung über verkehrsrechtliche Gegebenheiten und Straßenerneuerungen informiert. Ein Schwerpunkt war eine Verbesserung der Verkehrssituatio...
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Die Gemeinderäte der Sander SPD würden sich wünschen, dass der Streckenabschnitt vom Kreisverkehr bis zum Abzweig zum Sportgelände auch innerörtlicher Bereich wird und somit das Ortsschild an den Kreisverkehr vorrückt. Foto: Ulrike Hümmer
Die Gemeinderäte der Sander SPD würden sich wünschen, dass der Streckenabschnitt vom Kreisverkehr bis zum Abzweig zum Sportgelände auch innerörtlicher Bereich wird und somit das Ortsschild an den Kreisverkehr vorrückt. Foto: Ulrike Hümmer

Die Sander SPD-Gemeinderatsfraktion hat sich bei einer Ortsbegehung über verkehrsrechtliche Gegebenheiten und Straßenerneuerungen informiert. Ein Schwerpunkt war eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Ortseinfahrt von Knetzgau kommend beim Kreisel "Obere Länge" bis zur Einfahrt zum Sportfeld.

Bei der Begehung mit Bürgermeister Bernhard Ruß wurde ersichtlich, dass Autos und Laster zwar abbremsen müssen, jedoch durch das zu weit entfernte Ortsschild ihre Geschwindigkeit nach dem Kreisel wieder erhöhen, wie die Gemeinderatsfraktion in ihrer Mitteilung informiert. Nach dem Passieren des Ortsschildes in Höhe der Abbiegung zum Sportgelände müssen die Fahrzeuge dann wieder stark abbremsen. Das bedeutet für das Wohngebiet, meint die Fraktion, unnötige Lärmbelastung. Nicht zu reden von Gefahren durch die höheren Geschwindigkeiten bis zum Abbiegen zum Sportgelände und zum Gewerbegebiet. Ortsvereinsvorsitzender Paul Hümmer bezeichnete das bisherige Verhalten der Verkehrsbehörden zum fließenden Verkehr als "Heilige Kuh".

Die Anwesenden sprachen sich dafür aus, das Ortsschild zu versetzen. Paul Hümmer soll einen Antrag für die Gemeinderatssitzung formulieren.

Ein weiterer Punkt war die Innengestaltung der Kreiselfläche. "Wir wollen, dass die traditionelle Sander Stockweide das beherrschende Bild des Kreisels wird." Auf ein Kunstwerk in der Mitte der Fläche, wie es auch im Gespräch ist, wollen die SPD-Vertreter verzichten. Ihnen reicht die Bepflanzung naturnah mit heimischen Gräsern und Flora, so fasste es Bastian Hümmer zusammen.

In Augenschein wurde die Einfahrt ins Gewerbegebiet mit Wertstoffhof und Ende des Radweges von Knetzgau kommend genommen. Roland Mahr hat des Öfteren auf die Gefahrenstelle hingewiesen. Für Radfahrer und Autofahrer gibt es nicht genügend Übersicht. Die Anwesenden sahen dringenden Handlungsbedarf. Die Maßnahme der Straßenmeisterei reiche keinesfalls, hieß es, zumindest müsste eine optische Kennzeichnung auf der Straße und dem Ende des Radweges erfolgen.

Ein weiteres Thema brachten Roland Mahr und Klaus Holland auf den Tisch mit der desolaten Staatsstraße im Ort von der Kreuzung zum Ortsausgang Richtung Limbach. Hier gebe es gravierende Straßenschäden. Durch den erheblichen Verkehr mit Nutzfahrzeugen entstehen erhebliche Belästigung für die Anlieger. Bürgermeister Ruß sagte zu, beim Straßenbauamt vorstellig zu werden. Einig sind sich die Teilnehmer bei Thema Befahren der Maingasse durch große landwirtschaftliche Fahrzeuge. Aufgrund der engen Verhältnisse in der Maingasse und dem hohen Aufkommen von Fahrradfahrern und Fußgängern soll der Schwerverkehr zukünftig die Gasse nicht mehr durchfahren dürfen. red

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