Sand am Main
Komitee

Sand freut sich auf nächsten Faschingszug

Pünktlich zum Faschingsauftakt am 11.11. haben die Mitglieder des Faschingskomitees Sand am Montag im Hotel/Weingut Goger ihr neues Präsidium gewählt. Nach 25 Jahren aktiver Mitarbeit im Vorstand, zul...
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Stefan Flachsenberger
Stefan Flachsenberger

Pünktlich zum Faschingsauftakt am 11.11. haben die Mitglieder des Faschingskomitees Sand am Montag im Hotel/Weingut Goger ihr neues Präsidium gewählt.

Nach 25 Jahren aktiver Mitarbeit im Vorstand, zuletzt zehn Jahre als Kassier, gab Jochen Sauer seinen Rücktritt aus der ersten Reihe bekannt. Ehrenpräsident Günther Flachsenberger dankte dem verdienten Faschingsnarren in einer emotionalen Rede für seine Verdienste.

Ganz zurückgezogen hat sich Sauer allerdings nicht, denn als Kassenprüfer bleibt er dem Verein erhalten. In dieses Amt wurde er zusammen mit Martin Fella gewählt, die die beiden über 20 Jahre agierenden Revisoren Gerhard Zösch und Otto Krines ablösen.

An der Spitze des Faschingskomitees steht weiterhin Stefan Flachsenberger als Präsident, der von seinem Stellvertreter Florian Linke unterstützt wird. Zur neuen Kassierin wurde Sandra Klug berufen, während Peter Kehl das Amt des Schriftführers ausübt. Die Beisitzer sind Gerhard Birlem, Matthias Flachsenberger, David Flachsenberger, Ralf Bauer und Thomas Henning.

Präsident Stefan Flachsenberger freute sich, dass die Wagenbauer und Fußgruppen mit ihren Motiven sich in diesem Jahr wieder sehr viel Mühe gegeben haben, dem Niveau des Sander Faschingszugs gerecht zu werden. Vor allem der unfallfreie Verlauf und keine polizeilichen Vorkommnisse, weder während des Zuges noch danach beim Finale im Festzelt, seien hervorzuheben, so Flachsenberger.

Gruppen, die beim Faschingszug im nächsten Jahr mitwirken wollen, können sich bei der Informationsveranstaltung des Faschingskomitees am 17. Januar um 19 Uhr im Sportheim des Seestadions anmelden.

Bürgermeister Bernhard Ruß bezeichnete den Faschingszug als wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Sand. Auch die Gemeinde stehe voll hinter dieser Veranstaltung und unterstütze sie jedes Jahr mit einem Kostenaufwand von rund 8000 Euro für Kehrmaschine, Absperrungen sowie Beschilderungen. "Wir wollen nicht unbedingt alles regulieren, aber wenn Tausende Menschen zusammenkommen, muss man vielleicht nochmal daran erinnern", sagte Ruß mit Blick auf die geltenden Regeln. So darf zum Schutz der Anwohner die Musik auf den Festwagen nur von 12 bis 18 Uhr spielen. Zugwagen kommerzieller Anbieter sind ausgeschlossen, ebenso wie Wagen ohne Motiv, die nur der Personenbeförderung dienen. Auch darf kein Konfetti, Papierschnitzel oder Ähnliches geworfen werden.

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