Weismain
Personalie

Samuel Merz leitet Forstrevier Weismain

In Weismain gibt es einen neuen Förster. Seit Februar leitet der 25-jährige Samuel Merz das Forstrevier Weismain der Bayerischen Staatsforsten. Sein Start ins Berufsleben fällt in eine schwierige Situ...
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Neuer Förster und erfahrene Forstwirte im Revier Weismain (von links): Klaus Schmidt, Markus Hampel, Samuel Merz, Ludwig Wollner und Baptist Fischer Foto: privat
Neuer Förster und erfahrene Forstwirte im Revier Weismain (von links): Klaus Schmidt, Markus Hampel, Samuel Merz, Ludwig Wollner und Baptist Fischer Foto: privat

In Weismain gibt es einen neuen Förster. Seit Februar leitet der 25-jährige Samuel Merz das Forstrevier Weismain der Bayerischen Staatsforsten. Sein Start ins Berufsleben fällt in eine schwierige Situation für die Wälder am Obermain.

Samuel Merz stammt aus einer natur- und jagdverbundenen Familie aus Baden-Württemberg. Geboren in Freiburg im Breisgau, sammelte er bereits während seines Forstwirtschaftsstudiums an der Forstschule Rottenburg erste berufliche Erfahrungen bei verschiedenen Forstunternehmen und im Wildtiermanagement im Nationalpark Schwarzwald. In Bayern leistete er seine einjährige Zeit als Forstanwärter im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen und im Forstbetrieb Ruhpolding ab, bevor er sich mit der Übernahme der Revierleitung in Weismain ganz bewusst für die Arbeit im Staatswald und den Forstbetrieb Rothenkirchen entschied.

Waldverjüngung geplant

Das Revier mit einer zusammenhängenden Fläche von rund 1650 Hektar Größe liegt östlich von Weismain und weist als Hauptbaumarten Fichten und Kiefern auf. Und genau hier beginnen die aktuellen Schwierigkeiten: Beide Baumarten sind die Hauptbetroffenen des Klimawandels und speziell des Trockenjahrs 2018. Damit wird Samuel Merz sofort in das sprichwörtliche "kalte Wasser" geworfen: Die schnelle Aufarbeitung von Borkenkäferbäumen und Sturmschäden ist bereits weitgehend abgeschlossen, jetzt steht die laufende Suche nach weiteren Käferschäden auf dem Programm. Daneben läuft bereits die Planung für die weitere Waldverjüngung. Buchen, Eichen und Edellaubhölzer müssen auch in den nächsten Jahren als wichtige Mischbaumarten genauso gepflanzt werden wie Tannen, Douglasien und Lärchen. Erreichbar ist Förster Merz in seinem Büro Hutzelbrunnen 6 oder telefonisch unter 09575 2989829. red

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