Coburg
Leserbrief

Saison um zwei Wochen verlängern

Zum Thema "Nachholspiele" schrieb uns der Vorsitzende der Sportvereinigung Wüstenahorn: Durch die zahlreichen Spielausfälle in der laufenden Saison in allen...
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Zum Thema "Nachholspiele" schrieb uns der Vorsitzende der Sportvereinigung Wüstenahorn:

Durch die zahlreichen Spielausfälle in der laufenden Saison in allen Spielklassen des Kreises ist ein enormer Engpass bei den Nachholspielen eingetreten. Vier bis fünf Nachholspiele für manchen Verein sind nicht selten. Die Saison soll bis zum 20. Mai 2018 abgeschlossen sein.
Das bedeutet - und ich rede hier von Amateurvereinen - dass innerhalb von neun Wochen vier bis fünf englische Wochen zu spielen wären. Vielleicht hat mancher Verein ja nur drei "englische Wochen". Wie aber sollen die Vereine dies stemmen?
Das interessiert den Verband nicht. Ich bin der Meinung - und vielleicht nicht nur ich - dass außergewöhnliche Situationen mit außergewöhnlichen Maßnahmen geregelt werden können, ja sogar müssten. Eine logische Konsequenz wäre für mich, dass man die aktuelle Saison um ein bis zwei Wochen verlängern könnte, um einen für Amateurmannschaften geregelten Spielbetrieb zu gewährleisten.
Stattdessen stopft man den Spielplan voll mit "englischen Wochen". Die anstehenden Relegationsspiele müssten natürlich auch nach hinten geschoben werden. Das würde bedeuten, dass sich die Sommerpause um ein bis zwei Wochen verkürzen würde. Ich denke, dass dies für viele Vereine eine plausiblere Lösung wäre, als mit aller Gewalt die ausgefallenen Spiele nachzuholen.
So eine extreme Wettersituation haben wir schon lange nicht gehabt - ein Ende der schlechten Platzverhältnisse ist derzeit auch noch in Sicht. Was passiert, wenn dieses Wochenende wieder Spiele ausfallen? Ein Ausweich-Wochenende gibt es nicht mehr. Ich bin mal auf die Reaktion der BFV-Verantwortlichen und der Kreisspielleitung gespannt. Dass die derzeitige Situation nicht leicht ist, kann ich nachvollziehen und beneide die Funktionäre auch nicht. Sicher gibt es für die Problematik keine Ideallösung. Aber die jetzt angedachte Lösung, wie sie den Vereinen vorgegeben wird, ist die denkbar schlechteste.
Udo Bauer
Coburg

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