Hammelburg

Sänger mit Höchstleistung

Mit dem Lied "Dir will ich singen..." marschierten die 23 Sänger und Sängerinnen der Gesangs- und Instrumental-Gruppe "GuIG" aus Hammelburg in die Pfarrkirc...
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Mit dem Lied "Dir will ich singen..." marschierten die 23 Sänger und Sängerinnen der Gesangs- und Instrumental-Gruppe "GuIG" aus Hammelburg in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Neustadt, ein und machten damit sofort deutlich, dass es sich um eine christlich orientierte Gruppe handelt, die zum Lobe und zur Ehre Gottes ihr gemeinsames Hobby pflegt: Die Musik, und zwar die selbst produzierte.
Musikalisch entboten sie den Willkommensgruß und dankten Gott mit "Du lässt mich singen, Du lässt mich atmen". Maria Heckmann gab zu den nachfolgenden Gospels und Spirituels kurze Erklärungen ab und begründete den Titel des Konzertes "Quellen des Lebens" mit einem Blick in die Geschichte des Liedes.
Schon vor Jahrtausenden hätten die Menschen ihre Gefühle und Gedanken in Liedern ausgedrückt, nämlich in den uns erhaltenen Psalmen. Musik könne auch in unserer Zeit eine Quelle des Lebens werden, denn Musik vermag zu trösten, kann heiter stimmen, kann aber auch traurig machen.
Sie ist in der Lage, ein Strahlen auf die Gesichter zu zaubern. "Das ist ihr bereits mit dem 1. Lied schon hier gelungen", sagte Pfarrer Wolfgang Senzel dann auch in seiner Begrüßung. Er kennt die Gruppe schon sehr lange aus seiner Kaplanszeit in Hammelburg und weiß über die Ausstrahlung ihrer Konzerte.
Die englisch vorgetragenen Texte wirkten durch eine exakte und klare Intonation, die der bestens vorbereitete Chor einzigartig sang. "Sweet sweet spirit" und "He's making us sing" bewiesen, dass Singen Freude schenken kann. Die Körpersprache der Akteure vermittelte diesen Eindruck deutlich.


Nach mir die Sinnflut

Dirigent Stefan Ammersbach brachte seine Sänger und Sängerinnen förmlich mit jeder Faser seines Herzens zur Höchstleistung. Das "Don't give up" ermutigte, nicht aufzugeben, sondern die Hilfe Gottes anzunehmen und aufzustehen! Der Vortrag wirkte wie eine Ballade. "True Colors" hatte "nach mir die Sintflut" zum Thema. Ist mir wirklich alles egal? Interessiert mich der Nächste oder lebe ich nur für mich? Der Vortrag überzeugte besonders durch Forte und Piano. Die drei folgenden, deutsch gesungenen, Lieder bewiesen, dass die englische Sprache geschmeidiger wirken kann als die deutsche. Aber vom Text her waren sie super. "Du bist da, jeden Tag, jede Stunde und Sekunde..."
Das Konzert endete mit dem "Halleluja" von Georg Friedrich Händel, war jedoch etwas modefiziert, aber grandios vorgetragen. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Publikum, das mit seinem Applaus bei jedem Vortrag wartete, bis der letzte Hauch des Schluss-Akkordes verklungen war. Auch das war ein Genuss. bri


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