Wörlsdorf
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Runder Geburtstag ohne große Feier

Auch wenn der Obst- und Gartenbauverein Hassenberg-Wörlsdorf vor 90 Jahren gegründet wurde - besondere Veranstaltungen zum Jubiläum sind nicht geplant. "Groß" soll erst wieder das 100jährige Bestehen ...
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Ehrungen für langjährige Mitglieder gab es bei der Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hassenberg. Von links: Barbara Lauterbach, Rosalinde Spindler, Reiner Brückner, Helmut Engelhardt, Michael Keilich, Andrea Langbein und Doris Völler. Foto: Alexandra Kemnitzer
Ehrungen für langjährige Mitglieder gab es bei der Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hassenberg. Von links: Barbara Lauterbach, Rosalinde Spindler, Reiner Brückner, Helmut Engelhardt, Michael Keilich, Andrea Langbein und Doris Völler. Foto: Alexandra Kemnitzer

Auch wenn der Obst- und Gartenbauverein Hassenberg-Wörlsdorf vor 90 Jahren gegründet wurde - besondere Veranstaltungen zum Jubiläum sind nicht geplant. "Groß" soll erst wieder das 100jährige Bestehen gefeiert werden.

Bei der Hauptversammlung berichtete die Vorsitzende, Barbara Lauterbach, dass dem Verein derzeit 85 Mitglieder angehören. Bei der österlichen Gestaltung des Brunnens erhielt der Ausschuss tatkräftige Unterstützung durch weitere Mitglieder. Fast 65 Blumenkästen sowie die Ortseingangsschilder wurden bepflanzt. Einen Dank sagte Barbara Lauterbach Jürgen Karl, der Pflänzchen für den Kinderwettbewerb vorgezogen hatte.

Der neu angeschaffte Hochentaster kam bei den Schnittmaßnahmen auf der Streuobstwiese zum Einsatz. Gegenüber vom alten Sportplatz wurde eine Esskastanie gepflanzt. Mit der Hassenberger Feuerwehr hielten die Mitglieder das "Grisbaamfäschüäfäsdla" ab, welches zu den Veranstaltungshighlights neben dem Ausflug und dem Brunnenfest zählt. Bei letzterem konnten rund 100 Gäste begrüßt und mit kulinarischen Schmankerln bewirtet werden.

Dass sich Elke Hofmann und Gitta Mann am Wettbewerb "Natursteinmauern im Garten" und Brigitte Lang am Gräser-Wettbewerb des Kreisverbandes beteiligt haben, freut die Vorsitzende. Neben dem Schmücken des Osterbrunnens soll am Donnerstag, 4. April, zum Tag des Baumes eine Flatterulme gepflanzt werden. "Außerdem wollen wir mit der Neugestaltung des Beets am Brunnen vor der alten Schule auch einen Bodenaustausch vornehmen und Stauden neu pflanzen", kündigte die Vorsitzende an.

Eine eingegangene Spende soll für diese Neubepflanzung verwendet werden. Durchs Aufhängen von Geranien werden wieder blühende Akzente an verschiedenen Stellen in beiden Dörfern gesetzt. Einen Dank zollte Lauterbach für die vielschichtige Unterstützung: "Im Team geht alles leichter und macht allen viel Freude."

"Vom Kreisverband wollen wir unsere Vereine unterstützen, denn sie sind ein wichtiger Teil in den Dörfern", führte der stellvertretende Kreisvorsitzender, Reiner Brückner, aus. Er wies auf die Möglichkeit hin, sich zum Gartenpfleger ausbilden zu lassen. Die Arbeit der Mitglieder und die Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereinen, durch die viel im Ort bewegt werde, lobte Bürgermeister Michael Keilich (CSU). ake

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