Haßfurt
Behindertenarbeit

Rummelsberger Diakonie öffnet ihr Büro und informiert

Das Kontakt - und Informationsbüro in der Haßfurter Hauptstraße 11 ist täglich geöffnet und bietet auch mal etwas Besonders an. "MittenDrin" heißt das Büro....
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Visagistin Tina Scheller schminkt die Teilnehmerinnen im Rahmen eines Schmink-Workshops.  Foto: pr
Visagistin Tina Scheller schminkt die Teilnehmerinnen im Rahmen eines Schmink-Workshops. Foto: pr
Das Kontakt - und Informationsbüro in der Haßfurter Hauptstraße 11 ist täglich geöffnet und bietet auch mal etwas Besonders an. "MittenDrin" heißt das Büro. Tina Reinwand ist die zuständige Mitarbeiterin der Rummelsberger Diakonie für die offene Behindertenarbeit (OBA) in der Region Haßberge. Sie sagt: "Gerade neulich hatten wir einen Schminkkurs, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat."
Eingeladen waren nach den Angaben der Rummelsberger Diakonie Menschen mit und ohne Behinderung, die selten über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, sich einer professionellen Visagistin anzuvertrauen. Die Visagistin Tina Scheller, die hauptberuflich bei der Rummelsberger Diakonie im Case-Management tätig ist, leitete den Schminkkurs. Natürlich gab sie auch Geheimtipps, zum Beispiel wie man mit ein wenig Schminke viel Effekt erzielen kann. "Ich glaube, dass jeder Mensch sich gerne einmal schön macht," meint Scheller und sieht sich durch die Aktion bestätigt. Fast alle haben sich nach dem Schminken ein schönes Porträtfoto machen lassen.
Menschen, die ins Kontakt- und Informationsbüro kommen, drücken üblicherweise eher Alltagssorgen, wie zum Beispiel: Wie kann ich einen Antrag an eine Behörde richtig stellen, oder wie kann ich als Rollstuhlfahrer einen bestimmten nicht barrierefreien Ort erreichen?
"Manchmal kommt auch jemand nur auf ein Schwätzchen vorbei," sagt die Kollegin Ilona Frantzen und fährt fort: "Wir sind dann da und hören zu." Neben der Beratungsarbeit bietet die OBA in Haßfurt auch Freizeitangebote für einzelne und Gruppen an. Weiterhin sind das ambulant unterstützte Wohnen, das Case-Management und die ambulant erzieherischen Dienste mit im Büro "MittenDrin" vertreten. "Gerne kann jemand auch einfach mal hereinschauen, der sich einfach für unser Kontakt- und Informationsbüro interessiert," lädt Scheller die Bürger ein.


Unterstützung

Möglich wird die Arbeit einmal durch die Besitzerfamilie Drescher, die laut Rummelsberger Diakonie mit viel Engagement ihr Haus in der Hauptstraße den Bedürfnissen der Beratungsstelle angepasst hat, und mit einer Unterstützung der "Aktion Mensch", die den Einbau einer elektrischen Eingangstür mit 4293 Euro finanziert hat. Auch durch diese Investitionen bekommt die viel beschworene Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung Rückenwind in der Region Haßberge, meint das Büro mitten in Haßfurt. red
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