Eltmann

Ruinen weichen der Einfahrt

Am Rand von Eltmann wird das neue Stadtviertel "Stephanshöhe" entstehen. In seiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich das Gremium mit dem Bebauungsplan.
Artikel drucken Artikel einbetten
Diese Bauruinen markierten lang den Ortseingang Eltmanns von Bamberg kommend. Künftig geht es hier in die neue Siedlung "Stephanshöhe". Der Bebauungsplan beschäftigte am Montag den Stadtrat. Foto: Sabine Weinbeer
Diese Bauruinen markierten lang den Ortseingang Eltmanns von Bamberg kommend. Künftig geht es hier in die neue Siedlung "Stephanshöhe". Der Bebauungsplan beschäftigte am Montag den Stadtrat. Foto: Sabine Weinbeer

sabine Weinbeer Jahrzehntelang war eine Bauruine links der Straße das Erste, was Autofahrer sahen, die auf der B 26 von Bamberg kommend nach Eltmann kamen. Dort wird künftig die Einfahrt zum Neubaugebiet "Stephanshöhe" sein, die alten Gebäude weichen. Der Stadtrat befasste sich in seiner Sitzung am Montag mit dem Bebauungsplan, der nun die erste Auslegung und Beteiligung Träger öffentlicher Belange absolviert hat.

Einfahrt wird verbessert

Die Anmerkungen füllten zwölf Seiten, hatten aber wenig Auswirkungen auf die bisherigen Planungen. Viele Standardhinweise von Ämtern waren enthalten oder auch der Hinweis auf landwirtschaftliche und sportliche Nutzung in der Umgebung, die künftige Bewohner akzeptieren müssen. Das gefahrlose Abbiegen in die Siedlung muss über einen sogenannten Trichter, also eine deutliche Aufweitung ermöglicht werden, eine Linksabbiegespur braucht es allerdings nicht.

Die Regierung von Unterfranken wie das Amt für Ländliche Entwicklung wiesen darauf hin, dass die Innenentwicklung Vorrang haben sollte vor der Ausweisung von Neubaugebieten.

Alle Potenziale ausgeschöpft

Dazu erklärte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) wie schon mehrfach, dass die Stadt alle Potenziale ausschöpfe, um Leerstände oder Baulücken zu nutzen. "Aber die meisten sind nicht zu kaufen, unbebaute Bauplätze schon gar nicht", so das Ergebnis aller Bemühungen. Und so hat die Stadt Eltmann nur noch einen einzigen Bauplatz in der Stadt in ihrem Eigentum.

Sparsamer Umgang

Die Planungen für die "Stephanshöhe" tragen dem Bemühen um sparsamen Umgang mit Flächen durchaus Rechnung. Zwar wird die Erschließungsstraße lang, weil das Gelände am Hang liegt, doch geplant sind Doppelhäuser. Sehr flache Dächer bringen viel Wohnraum auf talseits drei, bergseits zwei Geschossen. 20 Häuser sollen entstehen, barrierearm und im Bedarfsfall auch günstig mit Aufzügen nachrüstbar.

Der Stadtrat behandelte alle Stellungnahmen und die Anmerkungen der Bauverwaltung dazu. Der Billigungsbeschluss fiel einstimmig, so dass die Pläne nun in die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung gehen können.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren