Pfarrweisach

Ruine erfordert viel Arbeit

Der Heimatverein Pfarrweisach blickte auf seine umfangreiche Tätigkeit im Lichtenstein.
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Noch ist die Burgruine Lichtenstein trist und grau, doch schon bald werden die Hecken und Sträucher zu blühen beginnen. Die Betreuung des Areals ist eine der Hauptaufgaben des Heimatvereins.  Foto: Simon Albrecht
Noch ist die Burgruine Lichtenstein trist und grau, doch schon bald werden die Hecken und Sträucher zu blühen beginnen. Die Betreuung des Areals ist eine der Hauptaufgaben des Heimatvereins. Foto: Simon Albrecht

Bei der Jahresversammlung des Heimatvereins Pfarrweisach am Wochenende ist kein Erster Vorsitzender gefunden worden. Seit einem Jahr ist diese Stelle vakant, nachdem damals Horst Ruhnau verstorben war.

Nunmehr laufen die Geschäfte des Vereins mit Zweitem Vorsitzenden Hermann Weidner weiter, bis in einem Jahr die turnusmäßige Neuwahl des Vorstands fällig ist. Vor den 20 anwesenden Mitgliedern im Gasthaus Eisfelder bezifferte Weidner den Stand der Mitglieder auf 85 gegenüber dem Vorjahr mit 88. Die Arbeiten des Vereins beruhten im Großen und Ganzen auf mehreren Säulen: der Betreuung der Burgruine Lichtenstein, der Exkursion zu historischen Gebäuden und Anlagen und Fachvorträgen. Hier dankte er Kreisheimatpfleger und Ehrenmitglied Günter Lipp, der in der vergangenen Saison vier Fachvorträge gehalten habe. Dank sagte er Hermann Martin für die Führungen der Gäste in der Burgruine.

Viel Arbeitspensum stecke in den Mäh- und Reinigungsarbeiten der Burgruine, sagte Weidner und dankte neben den Mitgliedern des Vereins der Dorfgemeinschaft Lichtenstein für die flankierende Arbeit.

Der Bildstock zwischen Pfarrweisach und Lohr an der Baunach wird zurzeit restauriert. Zu den Kosten, informierte Weidner, gebe der Heimatverein eine Spende in Höhe von 1000 Euro. "Das ist mehr, als die öffentliche Hand gibt", kommentierte er nicht ohne Stolz.

Dafür dankte auch Bürgermeister Ralf Nowak, der das Engagement des Heimatvereins hervorhob. Nach Nowaks Worten soll beim Wiederaufstellen des Bildstocks eine kleine Feier stattfinden.

Drei Exkursionen sind für dieses Jahr geplant: am 26. April zu den Heilsteinen bei Jesserndorf (mit Beate Wiederroth), eine Fahrt nach Kirchlauter zum Schloss und eine Hexenführung in Zeil. Die beiden letzten Termine stehen noch nicht fest.

Zu Beginn der Versammlung hatte Schriftführerin Ellen Raithel das Protokoll der vergangenen Hauptversammlung verlesen, den Kassenbericht erstattete der Schatzmeister Matthias Friedrich in der ihm eigenen Art. Hanni Platsch und Gerhard Dohles bestätigen eine sorgsame Führung der Finanzen, so dass der Vorstand von der Versammlung einmütig entlastet wurde.

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