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Ebensfeld

Rudolf Dierauf gibt seit 30 Jahren den Ton im Musikverein an

Dass das Weihnachtsfest oft auch mit Überraschungen verbunden ist, durften anlässlich der großen Weihnachtsfeier der Musikvereinigung Ebensfeld nicht nur alle Mitglieder und Musike...
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Horst Sünkel (links) heftete Rudolf Dierauf die goldene Ehrennadel an das Revers. Foto: Otto Weidner
Horst Sünkel (links) heftete Rudolf Dierauf die goldene Ehrennadel an das Revers. Foto: Otto Weidner
Dass das Weihnachtsfest oft auch mit Überraschungen verbunden ist, durften anlässlich der großen Weihnachtsfeier der Musikvereinigung Ebensfeld nicht nur alle Mitglieder und Musiker, sondern insbesondere auch der Vorsitzende Rudolf Dierauf hautnah erleben.
In einer "geheimen Kommandoaktion" hatten die beiden Stellvertreter Benedikt Krüger und Werner Amon über den Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Horst Sünkel, eine nicht alltägliche Ehrung in die Wege geleitet, die sie als einer der Höhepunkte der Weihnachtsfeier vollziehen konnten. Der völlig überraschte Rudi Dierauf konnte aus der Hand des Kreisvorsitzenden die Urkunde und die goldene Ehrennadel für seine insgesamt 30 jährige aktive Tätigkeit in der Vorstandschaft entgegennehmen. Als Besonderheit in Ebensfeld kann Dierauf auf Aktivitäten in zwei verschiedenen Vereinen zurückblicken, da der ursprüngliche Musikverein im Jahr 2012 mit der Obermaintaler Jugendkapelle zur jetzigen Musikvereinigung fusionierte.
Beginnend als Schriftführer im Jahre 1985 übernahm er 1997 die Verantwortung als Zweiter Vorsitzender, 2006 kommissarisch und schließlich 2007 offiziell das Amt des Vorsitzenden. Als Steuermann durchschiffte er insbesondere im Jahre 2010 manch rauhe Wellen, bis schließlich mit der Fusion im Jahr 2012 die Musik in Ebensfeld wieder in ruhigere Fahrwasser kam. Dierauf muss zusammen mit Hermann Pornschlegel als der Motor der "Wiedervereinigung" bezeichnet werden. Drei Jahre lang stand Dierauf dann Pornschlegel als Zweiter Vorsitzender unterstützend zur Seite, bevor er 2015 wieder die Verantwortung für den größten Musikverein im Landkreis Lichtenfels in die Hand nahm. Mit einer verjüngten Vorstandschaft wird es seitdem Dierauf trotz vieler Aufgaben nicht bange, die Musik in Ebensfeld fit für die Zukunft zu machen. Dass Dierauf während der ganzen Zeit auch als aktiver Trompeter allzeit zur Verfügung stand und sich nicht ins Rampenlicht stellte, erwähnte Benedikt Krüger in seiner Laudatio nur am Rande. Vom Verein gab's noch einen Wellness- und Schlemmer-Gutschein als Geschenk. OW



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