Kupferberg

Rudi Matysiak 50 Jahre bei der SPD

Mit der stellvertretenden Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und dem ehemaligen Landesvorsitzenden der Bayern-SPD, Wolfgang Hoderlein, waren zwei prominente...
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Die Ehrung von Rudolf Matysiak für 50 Jahre und von Karl-Heinz Hümmer für 40 Jahre Mitgliedschaft prägte das Fischessen und die Hauptversammlung des Kupferberger SPD-Ortsvereins. Unser Bild zeigt (von links) Vorsitzenden Volker Matysiak, den ehemaligen Landesvorsitzenden Wolfgang Hoderlein, Karl-Heinz Hümmer, Rudolf Matysiak, Stadträtin Silvia Turbanisch und Landtagsvizepräsidentin Inge Aures. Foto: Klaus-Peter Wulf
Die Ehrung von Rudolf Matysiak für 50 Jahre und von Karl-Heinz Hümmer für 40 Jahre Mitgliedschaft prägte das Fischessen und die Hauptversammlung des Kupferberger SPD-Ortsvereins. Unser Bild zeigt (von links) Vorsitzenden Volker Matysiak, den ehemaligen Landesvorsitzenden Wolfgang Hoderlein, Karl-Heinz Hümmer, Rudolf Matysiak, Stadträtin Silvia Turbanisch und Landtagsvizepräsidentin Inge Aures. Foto: Klaus-Peter Wulf
Mit der stellvertretenden Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und dem ehemaligen Landesvorsitzenden der Bayern-SPD, Wolfgang Hoderlein, waren zwei prominente Politiker Gast beim Fischessen des SPD-Ortsvereins Kupferberg, das mit der Hauptversammlung verbunden war. Es wurde dann auch schnell klar, warum sich Aures und Hoderlein in der Gaststätte Haas die Ehre gaben: Dem langjährigen Kupferberger Bürgermeister Rudolf Matysiak wurde für sein 50-jähriges Engagement in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gedankt. 40 Jahre gehört Karl-Heinz Hümmer der SPD an.
Ludwig Horntrich konnte krankheitsbedingt die Ehrung für 25-jährige Treue nicht persönlich entgegennehmen; die Auszeichnung wird ihm bei anderer Gelegenheit überreicht.
Landtagsvizepräsidentin Inge Aures dankte Matysiak für seine Arbeit als Bürgermeister und Stadtrat, mit der er die Bergstadt für die Zukunft gerüstet habe. Matysiak selbst dankte seinerseits Ignaz Stocker für seine Tätigkeit zum Wohl der Stadt.
SPD-Ortsvorsitzender und Stadtrat Volker Matysiak ging auf die Kosten ein, die die Bürger in den nächsten Jahren in Bezug auf die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit zu tragen haben.


Mehrere Projekte notwendig

Notwendig gewesen sei eine neue Ablaufleitung vom Regenüberlaufbecken am Bauhof Ludwigschorgast zur Pumpstation am Bahnhof, woran sich Kupferberg mit rund 193 000 Euro beteiligen müsse. Zudem sei wohl das Regenüberlaufbecken oberhalb des Steinbruchs zu klein dimensioniert und müsse vergrößert werden. Auch könne der Markt Marktleugast die Kupferberger Trinkwasservollversorgung nicht mehr sicherstellen. Deshalb müsse als zweites Standbein ein Anschluss vom Markt Stammbach her erfolgen, womit der Erstanschluss des Stadtteils Alte Schmölz möglich werde. Kosten für Kupferberg: rund 436 000 Euro.
SPD-Stadträtin Silvia Turbanisch berichtete, dass im Neubaugebiet "Am Sonnenhang" nur noch fünf Parzellen frei sind. Das Projekt Bauhof stagniere derzeit. Zusammen mit dem Markt Ludwigschorgast sei ein Mulchgerät angeschafft worden. Auf dem Friedhof würden Wiesengräber für die Urnenbestattung geschaffen. Optisch sehr aufgewertet worden sei der Gottesacker durch die Pflasterung der Wege. Über das KIP-Förderprogramm des Freistaats sei die energetische Sanierung und Barrierefreiheit des Rathauses beantragt worden.
Wolfgang Hoderlein bemängelte, dass der Freistaat jahrzehntelang keine Zuschüsse mehr für die Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen gegewährt hat.


"In die Verschuldung geritten"

Er riet den Kommunalpolitikern, dies nicht zu vergessen, denn dadurch seien viele Städte und Gemeinden in die Verschuldung "geritten" worden.
Mit Blick auf die Flüchtlingssituation bescheinigte er der internationalen Gemeinschaft, völlig versagt zu haben. Vonnöten sei auch mehr sozialdemokratische Politik, denn es müsse wieder erreicht werden, dass die Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte die Beiträge zur Sozialversicherung tragen. "Die SPD muss wieder Profil zeigen", forderte er. Klaus-Peter Wulf

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