Untersiemau
diamanthochzeit

Rosemarie und Karl Schultheiß feiern ihr 60. Ehejubiläum mit der Großfamilie

"Bei uns war in der Familie immer etwas los", stellt Rosemarie Schultheiß mit einem glücklichen Lächeln fest: "Zunächst bekamen wir unsere neun Kinder, und bald darauf folgten zehn Enkel." Und um das ...
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Nach 60 Ehejahren immer noch glücklich wie am ersten Tag: Rosemarie und Karl Schultheiß  Foto: Norbert Karbach
Nach 60 Ehejahren immer noch glücklich wie am ersten Tag: Rosemarie und Karl Schultheiß Foto: Norbert Karbach

"Bei uns war in der Familie immer etwas los", stellt Rosemarie Schultheiß mit einem glücklichen Lächeln fest: "Zunächst bekamen wir unsere neun Kinder, und bald darauf folgten zehn Enkel." Und um das Glück vollends abzurunden, hat sich jetzt der erste Urenkel angekündigt. "Vielleicht kommt des Jüngla ja, wenn wir unsere Diamanthochzeit feiern", meint Oma Rosemarie. "Die werdende Mutti ist jedenfalls schon in der Klinik", erzählt sie mit einem Lächeln. Das Jubiläum wird in einer Gaststätte nur im Familienkreis gefeiert. Aber was heißt schon Familienkreis? Das sind immerhin rund 40 Personen.

Neun Kinder in elf Jahren

Mit neun Kindern, die allesamt zwischen 1960 und 1971 zur Welt kamen, sei es nicht immer ganz einfach gewesen, erinnert sich Rosemarie Schultheiß. "Da hieß es für meine Frau", ergänzt Ehemann Karl, "fast rund um die Uhr tätig zu sein - von der Wäsche bis zu der Hausaufgaben-Betreuung." Engpässe habe es manchmal am Morgen im Bad gegeben, wenn bei manchem das Aufstehen nicht so recht klappen wollte, fügt Rosemarie an. "Doch Ordnung war immer - die ham schon g'hört!"

Man könne kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen sei, meinen beide. Am Donnerstag, 29. August, feiern Karl und Rosemarie Schultheiß ihre 60 gemeinsamen Jahre als Ehepaar. Rosemarie, geborene Heß, kam am 30. März 1938 in Erlangen zur Welt, bevor sie nach Autenhausen kam, dort aufwuchs und zur Schule ging. In Coburg machte sie eine Lehre als Weißnäherin. Später arbeitete sie noch als Näherin bei der Firma Striwa.

Karl Schultheiß kam am 2. Juni 1938 in Coburg zur Welt. In die Volksschule eingeführt wurde er in der Gaststätte "Mohrenkeller" im Weichengereuth, die gegen Ende des Krieges als Schule herhalten musste. Danach ging es weiter in der Luther- und Rückertschule, bevor er bei der Firma Thein als Maurer-Lehrling begann. Aus gesundheitlichen Gründen musste er den Maurerberuf 1978 aufgeben und arbeitete bis zu seinem 58. Geburtstag bei der Firma Wöhner in Rödental.

Es begann im Kino

Wie begann diese lange Verbindung? Durch einen Kollegen lernte Karl Schultheiß im Frühjahr 1959 seine große Liebe kennen. Rosemarie fuhr damals immer samstags ins Kino nach Coburg. Irgendwann nahm er allen Mut zusammen und fragte sie, ob er sie mal vom Kino abholen dürfte. Dabei blieb es nicht, denn sie wurden ein Paar und sind bis heute zusammen! Bereits am 29. August 1959 wurde in Autenhausen standesamtlich und in Gemünda kirchlich geheiratet. Nach verschiedenen Wohnungen in Autenhausen und Coburg baute die Familie Schultheiß ab 1972 ihr Haus in Weidach, das 1973 bezogen wurde.

Während sich Rosemarie in ihrer Freizeit gerne mit verschiedenen Rätseln beschäftigt, ist Karl ein Fußballnarr. Wann immer es nur geht, versäumt er kein Spiel, das übertragen wird. Vor allem schlägt sein Herz für Bayern München. Er sei auch einmal bei einem Spiel im Olympia-Stadion gewesen, erzählt er und fügt hinzu: "Da waren die Spieler etwas weit weg." Einmal war Karl Schultheiß auch in der Allianz-Arena. Bayern spielte gegen Werder Bremen und verlor 2:5. Karl Schultheiß: "Das war's! Seitdem gab's für mich nix mehr Allianz-Arena!"

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