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Roland Brütting gibt Amt ab, bleibt aber Kreisbrandmeister

Im Rahmen der turnusmäßigen Dienstversammlung hat Roland Brütting sein Amt als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Streitberg nach 32 Jahren niedergelegt. Er wählte diesen Zeitpunkt, weil sich die F...
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Nach der Neuwahl (v. l.): Helmut Taut, Julian Windisch, Mathias Gerstenberger, Roland Brütting und Wolfgang Wunner  Foto: Paul Pöhlmann
Nach der Neuwahl (v. l.): Helmut Taut, Julian Windisch, Mathias Gerstenberger, Roland Brütting und Wolfgang Wunner Foto: Paul Pöhlmann

Im Rahmen der turnusmäßigen Dienstversammlung hat Roland Brütting sein Amt als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Streitberg nach 32 Jahren niedergelegt. Er wählte diesen Zeitpunkt, weil sich die Feuerwehr Streitberg "in einem guten Fahrwasser bewegt".

Die Personaldecke sei mit 23 männlichen und fünf weiblichen Einsatzkräften zwar dünn, doch seien die Aktiven sehr gut aufgestellt. Fast alle hätten die Truppmannausbildung abgeschlossen. Auch der Nachwuchs lasse hoffen. Es gebe eine starke Kindergruppe und eine Jugendfeuerwehr, um die sich Marion Zimmermann und Denis Gerstenberger kümmern.

Als Nachfolger von Roland Brütting wählte die Versammlung seinen bisherigen Stellvertreter, Mathias Gerstenberger. Dessen Amt als Zweiter Kommandant übernahm Julian Windisch.

Die Streitberger Wehr hatte im Berichtszeitraum 22 Einsätze zu verzeichnen, listete Roland Brütting auf. Sieben Mal musste sie zu Bränden ausrücken. Der weitaus größere Teil waren technische Hilfeleistungen und Absperrmaßnahmen.

Dabei gebe es in den sogenannten Pendlergemeinden tagsüber Personalprobleme. "Es müssen deshalb die Grenzen zwischen den Wiesenttaler Feuerwehren zur Förderung der Gemeinsamkeit aufgebrochen werden", gab der scheidende Kommandant seinem Nachfolger Mathias Gerstenberger mit auf den Weg.

Kreisbrandmeister will Roland Brütting bleiben und erhofft sich für dieses Amt in Zukunft mehr Zeit. Brütting vermisst im Markt Wiesenttal einen Feuerwehrbedarfsplan. Der Streitberger Wehr würden unter anderem Räumlichkeiten für Schulung und Geräteaufbewahrung fehlen. Das musste er bei den anwesenden Bürgermeistern Helmut Taut (FWW) und Gerhard Kraus (BGS ) noch loswerden.

Bürgermeister Taut begrüßt eine Zusammenarbeit zwischen den Wehren der Marktgemeinde. Es sind nur noch sieben, denn die kleine Wohlmannsgeseeser Wehr wurde von der Feuerwehr Birkenreuth/Trainmeusel aufgenommen. Für die insgesamt 320 Aktiven wurden in der laufenden Legislaturperiode circa 180 000 Euro für Ersatzbeschaffungen ausgegeben.

Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner dankte dem scheidenden Kommandanten Roland Brütting für seinen Einsatz. 32 Jahre lang Kommandant einer freiwilligen Feuerwehr zu sein, sei schon eine seltene Leistung. Nach der Dienstversammlung leitete die Vorsitzende Marion Zimmermann zur Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereines über. hl

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