Oesdorf

"Ritterschlag" für die Nikolausjagd

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Jäger dem Ruf der Bayerischen Staatsforsten gefolgt. Wie immer am ersten Samstag im Dezember fand im Forstrevier Oesdorf des Forstbetriebs Forchheim die groß...
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Staatsminister Thorsten Glauber (M.) bei seinem Grußwort, ganz links der Revierförster Erich Daum aus Oesdorf, ganz rechts der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz Foto: privat
Staatsminister Thorsten Glauber (M.) bei seinem Grußwort, ganz links der Revierförster Erich Daum aus Oesdorf, ganz rechts der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz Foto: privat

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Jäger dem Ruf der Bayerischen Staatsforsten gefolgt. Wie immer am ersten Samstag im Dezember fand im Forstrevier Oesdorf des Forstbetriebs Forchheim die große revierübergreifende Nikolausjagd statt.

Der anwesende Landrat Hermann Ulm (CSU) lobte gerade diese Jagd als vorbildlich in der Zusammenarbeit zwischen den Förstern, den Jägern mit ihrem Kreisvorsitzenden Hans Dittmann und den Bürgern. Und die guten Wünsche halfen: Am Ende des Tages verkündete der Organisator, Revierförster Erich Daum aus Oesdorf, stolz die Strecke: 72 Wildschweine und 40 Rehe waren erlegt und noch am gleichen Abend an die zahlreichen Besucher aus nah und fern als Weihnachtsbraten verkauft worden.

Doch der Höhepunkt, der "Ritterschlag", kam ganz zum Schluss. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (FW), hatte auf eine Einladung des Revierleiters hin spontan zugesagt und würdigte in einem ausführlichen Grußwort das Engagement der Jäger für den Wald der Heimat. Er spannte den Bogen von der Notwendigkeit der Jagd zum Schutz des Waldes und zur Sicherstellung des Waldumbaus über die Prävention gegen die afrikanische Schweinepest bis hin zur jagdlichen Unterstützung der Landwirtschaft. Breiten Raum in seiner Ansprache fand auch die Würdigung des Waldes als klimaneutraler CO2 -Speicher und Lieferant des nachwachsenden Rohstoffs Holz zur Substitution als Baustoff und Energieträger.

Die Jäger dankten dem Minister mit einem herzlichen Applaus. Die Abrundung erfolgte durch den Geschäftsführer des Bundes Naturschutz Forchheim, Friedrich Oehme. Er lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Staatsforsten besonders im Fledermausschutz und hob den ökologisch gelungenen Waldumbau im Revier Oesdorf hervor. Dem konnte am Ende auch der Aufsichtsrat der Staatsforsten, Bernd Lauterbach, nur noch zustimmen. Alle waren sich einig: Der "Ritterschlag" war verdient. red

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