Lichtenfels
lichtenfels.inFranken.de  Bei der Jahresauftaktversammlung des Kreisverbandes wurde Christine Rieder vorgestellt.

Rieder führt Geschäfte des VdK

Mit einem Paukenschlag endete die Jahresauftaktversammlung des VdK-Kreisverbandes Lichtenfels in der Reundorfer Maintalhalle. Bezirksgeschäftsführer Roland Sack stellte mit Christine Rieder eine neue ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Vorstellung der neuen Kreisgeschäftsführerin des VdK-Kreisverbandes Lichtenfels, Christine Rieder (Bildmitte), mit (von links) Kreisvorsitzendem Horst Wittmann, stellvertretender Landrätin Monika Faber, Bezirksgeschäftsführer Roland Sack und stellvertretendem Kreisvorsitzenden Dieter Werthmann Foto: Roland Dietz
Die Vorstellung der neuen Kreisgeschäftsführerin des VdK-Kreisverbandes Lichtenfels, Christine Rieder (Bildmitte), mit (von links) Kreisvorsitzendem Horst Wittmann, stellvertretender Landrätin Monika Faber, Bezirksgeschäftsführer Roland Sack und stellvertretendem Kreisvorsitzenden Dieter Werthmann Foto: Roland Dietz

Mit einem Paukenschlag endete die Jahresauftaktversammlung des VdK-Kreisverbandes Lichtenfels in der Reundorfer Maintalhalle. Bezirksgeschäftsführer Roland Sack stellte mit Christine Rieder eine neue Kreisgeschäftsführerin vor. Die aus dem Raum Nürnberg stammende 51-jährige Verwaltungsbetriebswirtin wird am 1. Februar in der VdK-Geschäftsstelle in Lichtenfels ihre neue Tätigkeit aufnehmen. Sie löst den schon länger erkrankten Peter Groh ab. Dies wurde von der Versammlung mit sehr viel Wohlwollen aufgenommen. Es müssten in der Verwaltung nun wieder bessere Verhältnisse eintreten. Dies sah auch die stellvertretende Kreisvorsitzende des VdK und stellvertretende Landrätin Monika Faber so.

Die Zahlen, die Kreisvorsitzender Heinz Wittmann vorstellte, waren enorm. Knapp 6000 Mitglieder im Landkreis nahmen 2516 Beratungen in Anspruch. Ferner gab es 496 Anträge, 206 Widersprüche, 40 Klagen und zwei Berufungen. Darauf folgten meist im Rentenbereich Nachzahlungen für die Betroffenen in Höhe von insgesamt 173 603 Euro, bei den Klagen waren es 38 643 Euro und bei Widersprüchen 42 517 Euro. Dies summierte sich auf die stattliche Zahl von 254 816 Euro.

Eine große Hilfe in der Kreisgeschäftsstelle Lichtenfels war einmal mehr das Kronacher VdK-Urgestein Heinz Hausmann. Dieser stellte fest, dass sich in einer völlig veränderten Welt ("In einer Stadt wie Kronach leben 70 Nationalitäten") auch für den Sozialverband die Aufgaben verändert und zugenommen hätten. Der VdK sei nicht nur für ältere Menschen, die beispielsweise ihren Rentenanspruch geltend machen wollen, wichtig, sondern auch für Menschen unter 40 Jahren, die ihre Probleme alleine nicht lösen können. Wunder könne zwar niemand vollbringen, doch mit guter Vertretung und Beratung sei den Menschen, die Hilfe suchen, schon sehr geholfen.

Bezirksgeschäftsführer Sack lobte Heinz Wittmann, der eine sehr schwierige Situation mit seinem Team in den letzten 14 Monaten gelöst hätte. Neben den fleißigen hauptamtlichen Mitarbeitern seien die ehrenamtlich Tätigen ebenso wichtig, ohne sie wäre vieles nicht möglich. Ein Grund dafür seien die immer höher werdenden Mitgliederzahlen im VdK. 1,9 Millionen Mitglieder in Deutschland, 700 000 in Bayern, 90 000 in Oberfranken und fast 6000 im Landkreis Lichtenfels zeigten auf, dass sich viele Menschen im sozialen Bereich von staatlicher Seite nicht gerecht behandelt fühlen. In neun Kreisgeschäftsstellen in Oberfranken seien inzwischen 80 hauptamtliche Mitarbeiter tätig. rdi

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren