Forchheim

Rettungskräfte waren heuer stark gefordert

Unfälle, ein Sturm und abgestürzte Kletterer hielten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz und anderen sozialen Diensten auf Trab.
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Foto: Josef Hofbauer
Foto: Josef Hofbauer

Tod auf der

Bundesstraße 470

Das Jahr ist erst drei Tage alt . Da krachen zwischen Reuth und Weilersbach auf der Bundesstraße 470 zwei Autos frontal ineinander. Fünf Personen werden schwer verletzt. Der Unfallverursacher stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus.

Sturm fegt über den Landkreis hinweg

Sturm Eberhard wirbelt im März über Franken, hinterlässt im ganzen Landkreis entwurzelte Bäume, eine gekappte Stromleitung und lose Dachziegel. Zwischen Eschenau und Gräfenberg blockiert ein umgestürzter Baum die Bahngleise.

Flugzeug stürzt in die Bäume

Ein Segelflugzeug stürzt im Juni am Hetzleser Berg aus 30 Metern ab. Der Fluglehrer (63) und sein Schüler (56) werden verletzt, an der Maschine entsteht Totalschaden (50 000 Euro.

Mit Motorrad in den Tod

Ein junger Mann verunglückt im Juli auf der Feuersteinstraße in Ebermannstadt. Auf der kurvenreichen Strecke war er Trotz in die Leitplanke gekracht. Jede Hilfe kam zu spät.

Radlerin wird schwer verletzt

Auf der Schlaglochpiste zwischen Gräfenberg und Thuisbrunn stürzt eine Frau mit ihrem E-Bike und zieht sich schwere Verletzungen zu. Die Frau muss mehrfach operiert werden.

Frontal in die Fahrerseite gekracht

Auf nasser Fahrbahn verliert ein Autofahrer beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen. Als das Fahrzeug um die Kurve driftet, kracht ein anderes Auto frontal in die Fahrerseite des betrunkenen Unfallverursachers. Die Insassen werden schwer verletzt.

Auto landet nach Kollison im Weiher

Nach einer Kollision zweier Fahrzeuge an der Abzweigung zur Mülldeponie Gosberg durchbricht im Oktober eines der Fahrzeuge eine Hecke und landete in einem Fischweiher. Die Beteiligten werden nur leicht verletzt.

Bergwacht muss Kletterer retten

Am Röthelfels stürzt im Juni ein junger Mann beim Klettern aus zwölf Metern in die Tiefe. Mit schweren Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule und Becken wird er in ein Krankenhaus geflogen. Beim Klettern am Zehnerstein bei Obertrubach löst sich ein 40 Zentimeter großer Felsbrocken und schlägt dem Kletterer gegen die Brust. Der Mann wird ohnmächtig. Ein faustgroßes Felsstück trifft die sichernde Kletterin, die keinen Schutzhelm trägt. Passanten verständigen die Rettungskräfte.

Bei einem Felsbruch im November trifft am Röthelfels ein Brocken einen Kletterer im Gesicht. Auch hier sind die Rettungskräfte gefordert. Eine weitere, zwei mal drei Meter große Felsschuppe schlägt aus rund zwölf Metern Höhe nur fünf Meter neben der Klettergruppe ein. Glück gehabt! JH

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