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Kreistag I

Rettungskarten sind wenig bekannt - das soll sich ändern

Es war eine Empfehlung der Jungen Union (JU) im Landkreis, die zu einem Antrag der Fraktion CSU-Landvolk im Kreistag führte. Mit diesem sollte erreicht werden, dass künftig Fahrzeughalter bei der Anme...
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Es war eine Empfehlung der Jungen Union (JU) im Landkreis, die zu einem Antrag der Fraktion CSU-Landvolk im Kreistag führte. Mit diesem sollte erreicht werden, dass künftig Fahrzeughalter bei der Anmeldung ihres Autos in der Zulassungsstelle von Stadt und Landkreis automatisch eine so genannte Rettungskarte und einen entsprechenden Aufkleber erhalten.

Eine Rettungskarte ist ein Hilfsmittel zur schnelleren Bergung von Menschen aus ihrem Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall. Auf ihr sind für die Rettung relevante Bauteile, wie Airbag, Gurtstraffer, Batterie, Kraftstofftank oder Verstärkungen der Karosserie in einer Fahrzeugskizze dargestellt. Sie unterstützt somit die Feuerwehr dabei, schnell und sicher die optimalen Angriffspunkte für Rettungsgeräte wie Spreizer und Rettungsschere zu identifizieren.

Pflicht - wie Rettungsweste oder Verbandskasten - ist diese Karte nicht. Weil der Kreistag dem Zweckverband Zulassungsstelle nichts vorschreiben kann. Wird es nun eine Empfehlung geben, die Fahrzeugbesitzer auf die Karte hinzuweisen, die sie sich dann selbst beschaffen können. Die Ausgabe in der Zulassungsstelle scheitert neben den Kosten unter anderem daran, dass nicht für jeden Typ und Baujahr die nötige Karte vorgehalten werden kann. rlu

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