Glosberg

"Rettung" per Drehleiter

In Glosberg stellten über 80 Feuerwehrleute ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis.
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Über die Drehleiter der Feuerwehr Kronach wurde eine Personenrettung simuliert. Viele interessierte Bewohner verfolgten die Übung. Foto: Feuerwehr
Über die Drehleiter der Feuerwehr Kronach wurde eine Personenrettung simuliert. Viele interessierte Bewohner verfolgten die Übung. Foto: Feuerwehr

Über 80 Feuerwehrleute übten in Glosberg den Einsatz beim angenommenen Brand eines Wohnhauses. Die Wehren aus Kronach, Glosberg, Knellendorf, Gundelsdorf und Seelach konnten gemeinsam zwei Personen retten und den angenommenen Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Kurz nach 16 Uhr rief die Sirene die Floriansjünger zu den Gerätehäusern. Es galt einen angenommenen Brand in Glosberg in einem Wohnhaus zu bekämpfen, und zwei vermisste Personen zu retten. Als zuerst eintreffende Wehr übernahm Glosberg den ersten Angriff von einem Oberflurhydranten aus und bereitete den Innenangriff vor. Die nachrückenden Feuerwehren aus Gundelsdorf und Seelach entnahmen das Löschwasser aus dem Löschteich bzw. einem weiteren Hydranten, förderten das Wasser über lange Schlauchstrecken und ergänzten den laufenden Löscheinsatz.

Löschen mit zehn Strahlrohren

Aus über zehn Strahlrohren wurde der Gebäudebrand bekämpft. Die Feuerwehr Knellendorf mit den Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehr Glosberg drangen in das Innere des Hauses vor und suchten zunächst die verschollenen Personen. Die konnten schließlich über eine Steckleiter bzw. die Drehleiter der Feuerwehr Kronach gerettet werden. Parallel begannen Trupps das angenommene Feuer im Haus zu bekämpfen.

Es dauerte nicht lange, da konnte die stellvertretende Kommandantin Nicole Kramp als Einsatzleiterin über Funk durchsagen, dass das Feuer gelöscht und die Personen gerettet waren. Kommandant Johannes Hofmann führte über einen Außenlautsprecher des Fahrzeuges die Zuschauer durch die Übung und erklärte die verschiedenen Hilfsmaßnahmen. red

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