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Ebern

"Rettet Rosi" läuft

Der Bund Naturschutz macht sich für eine Wanze stark.
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Die Helfer des Bundes Naturschutz legen die Essigrose frei.  Foto: Bund Naturschutz/Harald Amon
Die Helfer des Bundes Naturschutz legen die Essigrose frei. Foto: Bund Naturschutz/Harald Amon

Der Bund Naturschutz Ebern hat mit einer Pflegeaktion auf dem ehemaligen Standortübungsplatz der Bundeswehr ein vom Bundesumweltministerium gefördertes Naturschutz-Projekt gestartet. Es nennt sich "Rettet Rosi".

Zu Beginn informierte der Leiter des Instituts für Biodiversitäts-Informationen (IfBI) und Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz, Klaus Mandery, die ehrenamtlichen Helfer über das Projekt und erklärte zusammen mit der Projektbetreuerin Carolin Sommer die Vorgehensweise bei der Pflege.

Die Helfer stellten in Handarbeit mit Garten- und Astscheren und kleinen Sägen die Essigrosen in genau festgelegten Bereichen von Brombeeren, Schlehen, Weißdorn, Feldahorn und anderen Pflanzen frei, damit im Mai/Juni Studenten der Universität Würzburg gezielt nach den Wanzenwinzlingen suchen können. Bei der Aktion wurden somit konkurrierende Pflanzen von der Essigrose entfernt, damit später mehr Informationen über die Lebensweise und Fortpflanzung der Essigrosen-Dickfühlerweichwanze aufgefunden werden können. red

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