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Restaurierung des "Heimkehrerkreuzes" ist vollauf geglückt

In der Jahresversammlung 2015 des RV "Concordia" hatte Franz Ultsch den Vorschlag gemacht, das in die Jahre gekommene "Heimkehrerkreuz" zu restaurieren. Als 1955 die Straße von Mainroth nach Gärtenrot...
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Helmut Fiedler, Diakon Herbert Mayer, Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann, Vorsitzender Günter Seidel, Ottmar Vonbrunn, Gerhard Eber, Maria Günter, Pater Kosmar, Karl-Heinz Mohrand und Gerhard Kögel (von links) vor dem restaurierten Kreuz Foto: Roland Dietz
Helmut Fiedler, Diakon Herbert Mayer, Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann, Vorsitzender Günter Seidel, Ottmar Vonbrunn, Gerhard Eber, Maria Günter, Pater Kosmar, Karl-Heinz Mohrand und Gerhard Kögel (von links) vor dem restaurierten Kreuz Foto: Roland Dietz
In der Jahresversammlung 2015 des RV "Concordia" hatte Franz Ultsch den Vorschlag gemacht, das in die Jahre gekommene "Heimkehrerkreuz" zu restaurieren.
Als 1955 die Straße von Mainroth nach Gärtenroth eingeweiht wurde, hatte der damalige Bürgermeister August Vonbrunn das Kreuz zum Dank dafür gestiftet, dass er selbst, sein Sohn Josef und viele Kameraden aus den beiden Weltkriegen heimgekehrt waren. Die Pfarrer Böhmer aus Mainroth und Bruch aus Gärtenroth stellten Feldkreuz und Straße am 15. Oktober 1955 unter den Schutz Gottes.
Der Vorstand des RV "Concordia" nahm 60 Jahre später die Anregung auf und beschloss, das "Heimkehrerkreuz" zu erneuern. Holzschnitzer Werner Simeoni restaurierte den maroden Korpus, das Eichenholz stiftete die Familie Fiedler. Das Kupferblech für Dach und Hinterseite spendierte der Enkel des damaligen Bürgermeisters, Ottmar Vonbrunn.
Gerhard Eber und Mitarbeiter der Firma Gerhard Kögel stellten ihre Tatkraft zur Verfügung. Helmut Fiedler, Nicolas Marr und Andres Fiedler waren für die Befestigungsarbeiten am Sockel zuständig. Hans Bornschlegel und Karl-Heinz Mohrand führten die Rückearbeiten aus.
Bei der Bittprozession mit Eucharistiefeier wurde das restaurierte Kreuz nun seiner Bestimmung übergeben. Pater Kosmar bat um den Schutz Gottes für alle, die an diesem Kruzifix vorübergehen.
Dritter Bürgermeister Manfred Hofmann sprach von einem Kreuz des Dankes, an dem man in schöner Natur innehalten könne. Günter Seidel dankte allen, die an der Renovierung beteiligt waren und lud zu einem kleinen Umtrunk ein.
Maria Günter hatte bei der Eröffnung der Straße und Einweihung des Kreuzes 1955 ein wunderschönes Gedicht vorgetragen, das sie nun - 63 Jahre später - wiederholte. rdi
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