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Rentweinsdorf

Rentweinsdorf: Kropp - Horn

R und 1300 Wähler in der Marktgemeinde sind am Sonntag gefordert, nach 27 Jahren einen neuen Verantwortlichen ins Bürgermeisteramt zu hieven. Der langjährige Amtsinhaber Willi Sendelbeck kandidierte n...
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Stefan Horn
Stefan Horn
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R und 1300 Wähler in der Marktgemeinde sind am Sonntag gefordert, nach 27 Jahren einen neuen Verantwortlichen ins Bürgermeisteramt zu hieven. Der langjährige Amtsinhaber Willi Sendelbeck kandidierte nicht mehr und aus dem Trio möglicher Nachfolger ist CSU-Mann Gerhard Schmidt ausgeschieden. Bleibt das Duell zwischen dem Verwaltungsangestellten Steffen Kropp (SPD) und dem Kandidaten der neu formierten Rentweinsdorfer Unabhängigen Liste (RUL), Stefan Horn. Spätestens seit dem ersten Wahlgang ist der 30-jährige Kropp als Favorit anzusehen, hat er den 22 Jahre älteren Maschinenbautechniker Horn am 15 März doch um elf Prozent der Wählerstimmen hinter sich gelassen. Horn erreichte 37,3 Prozent, Kropp scheiterte mit 48,3 Prozent um Haaresbreite an der absoluten Mehrheit, die ihm das "Nachsitzen" am kommenden Wochenende erspart hätte. Ein Ergebnis, das ihn einerseits freute, andererseits wegen der gerade mal 1,7 Prozent fehlenden Stimmen auch wieder ein wenig fuchste. Der Rentweinsdorfer Kropp konnte mehr in der Kerngemeinde punkten (55 Prozent), während der Treinfelder Horn bei den Wählern aus den Gemeindeteilen bei annähernd 58 Prozent landete. Am Sonntag wird es nun also darum gehen, ob die Wahlbeteiligung ähnlich hoch ist wie 14 Tage zuvor (fast 79 Prozent) und wie die 14 Prozent der Wähler, die Gerhard Schmidt unterstützt hatten, ihre Stimmen nun verteilen.

Ein ausgesprochen harmonischer Wahlkampf und das betont einvernehmliche Auftreten aller Kandidaten macht jedenfalls deutlich, dass Rentweinsdorf auf gedeihliches Miteinander in der neuen Amtszeit setzt. eki

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