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Rentenlücke und Armut

"Die Armut gehört mittlerweile zum Alltag in Deutschland", bedauerte Vorsitzender Herbert Heerdegen in seinem Jahresbericht bei der Mitgliederversammlung de...
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Der VdK-Ortsverband Coburg Stadtmitte ehrte Mitglieder.  Foto: Martin Koch
Der VdK-Ortsverband Coburg Stadtmitte ehrte Mitglieder. Foto: Martin Koch
"Die Armut gehört mittlerweile zum Alltag in Deutschland", bedauerte Vorsitzender Herbert Heerdegen in seinem Jahresbericht bei der Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbandes Coburg-Stadtmitte in Creidlitz. Die SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld bestätige Heerdegens Eindruck. "Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander." Sie wies dabei auf das immer größer werdende Phänomen der Altersarmut hin. Eine Rentnerin im Landkreis Coburg beziehe im Schnitt eine Monatsrente in Höhe von 721 Euro, in der Stadt Coburg seien es 712 Euro. Ein Rentner im Landkreis Coburg komme auf 1130 Euro im Monat, in der Stadt seien es 1035 Euro.
"Davon kann man das Leben nicht bestreiten", sagte Biedefeld und kritisierte auch die Diskrepanz zwischen den Renteneinkünften von Männern und Frauen. Der stellvertretende Vorsitzende des VdK-Kreisverbandes Coburg, Horst Nikol, wies auf die unverzichtbare Rolle des Sozialverbandes hin. "Der VdK gewährt in diesen Zeiten der sozialen Verunsicherung nicht nur rechtliche Hilfe, sondern auch menschlichen Beistand", sagte Nikol. Der Gesetzesdschungel werde immer komplizierter.
Heerdegen, Biedefeld und Nikol ehrten Mitglieder für ihre langjährige Treue. Seit 25 Jahren dabei sind Gisela Friedrich, Hilde Barkov, Nina Gergert, Karl Rötterer, Dagmar Schönmann, Brigitte Seiler, Barbara Rudnik, Joerg-Uwe Jasmund, Reiner Konhäuser und Geraldine Fischer. 30 Jahre Mitglied sind Erika Marx, Anita Saller und Walter Neubauer.
Vorsitzender Heerdegen wurde für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Martin Koch


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