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Coburg

Renk auf den Spuren von Huub Stevens

Der Frohnlacher Coach hat genug von den vielen Gegentoren und will ab sofort "mauern". Deshalb nimmt er im Heimspiel gegen Höchberg taktische Umstellungen vor. Der FC Coburg trifft auf einen Tabellennachbarn.
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Fabian Carl vom FC Coburg (links) wurde vom Rimparer Keeper Michael von den Beinen geholt, doch den anschließenden Elfmeter verschoss der 18-jährige Marlon Schad. Die Vestekicker verloren das Heimspiel mit 0:1, so dass ein Erfolgserlebnis in Euerbach sehr wichtig wäre. Foto: Hagen Lehmann
Fabian Carl vom FC Coburg (links) wurde vom Rimparer Keeper Michael von den Beinen geholt, doch den anschließenden Elfmeter verschoss der 18-jährige Marlon Schad. Die Vestekicker verloren das Heimspiel mit 0:1, so dass ein Erfolgserlebnis in Euerbach sehr wichtig wäre. Foto: Hagen Lehmann

Ein Drittel der Landesliga-Saison ist vorbei. Gäbe es ein Zwischenzeugnis, dann stünde für Aufsteiger VfL Frohnlach und erst recht für den FC Coburg der warnende Hinweis "Versetzung gefährdet" darauf. Deshalb heißt es für beide Teams ab sofort Gas geben. Eine Steigerung muss her. VfL Frohnlach - TG Höchberg "Wir bekommen einfach zu viele einfache Gegentore und haben beim Spiel in Lichtenfels die gleichen Fehler in der Defensive gemacht wie in den Spielen vorher."

VfL-Cheftrainer Bastian Renk bringt das Hauptproblem der Frohnlacher Hintermannschaft auf den Punkt. Daher legt er nun das Augenmerk auf die defensive Stabilität. "Hinten muss ab sofort die Null stehen, damit wir erfolgreich agieren können. Um dies zu erreichen, werden wir im Vergleich zu den letzten Spielen Umstellungen vornehmen."

Bei diesem Vorhaben kann Renk auf seinen ganzen Kader zurückgreifen, nur auf Michael Jakob muss er aus beruflichen Gründen weiter verzichten. Da die Höchberger ihre Stärken in der Defensive haben und in sechs der elf ausgetragenen Partien maximal einen Treffer kassiert haben, können sich die Zuschauer auf ein kampfintensives Spiel freuen." SV Euerbach/Kützberg - FC Coburg

In das Duell zweier gleichauf rangierenden Kontrahenten des unteren Tabellendrittels gehen die gastgebenden Unterfranken (14./11 Punkte) gegen den FC Coburg (13./11 Punkte) mit mentalem Aufwind.

Euerbach/Kützberg arbeitete sich vor Wochenfrist als krasser Außenseiter beim SV Memmelsdorf durch einen Husarenritt von Rang 17 auf 14 nach vorne. Trotz einer Roten und einer Gelb-Roten Karte landete man in doppelter Unterzahl durch einen verwandelten Elfmeter durch Mirza Mesic in der Nachspielzeit einen 1:0-Dreierpack. Die Vestekicker verschenkten dagegen gegen das Schlusslicht ASV Rimpar wertvolle Zähler, weil selbst gegnerische Unzulänglichkeiten nicht angenommen wurden.

"Morgen dürften kleine Details und die bessere Mentalität entscheidend sein. Wir wissen, dass wir überall was holen können. Sieben unserer elf Punkte haben wir auswärts gesammelt, weil unsere schnellen Offensivkräfte dort mehr Platz zur Entfaltung haben", sagt FCC-Übungsleiter Lars Scheler.

Voraussichtlich wird es im Aufgebot keine Veränderungen geben. Licht am Ende des Tunnels zeichnet sich bei den langfristig verletzten Stammspielern Tevin McCullough, Sertan Sener und Dennis Kolb ab. Sie werden in Kürze wieder ins Aufbautraining einsteigen. gw/haze/ct

Die besten Torjäger der Liga

18 Tore: Held (FC Geesdorf). 13 Tore: Popp (FT Schweinfurt). 11 Tore: Breunig (SV Alemannia Haibach). - 10 Tore: Halbig (FC Fuchsstadt), Kamolz (TSV Unterpleichfeld). 8 Tore: Koukalias, Gerhart (beide SV Alemannia Haibach), Noyan, Aydin (beide SV Vatan Spor Aschaffenburg). 7 Tore: L. Jankowiak (FC Lichtenfels), Sperlein (SV Memmelsdorf). 6 Tore: Sprung (Vatan Spor), Mosandl (FT Schweinfurt), Nassel (SV Friesen), Kramosch (Kleinrinderfeld).

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