Coburg
25. Multireligiöses Gebet

Religionen pflegen Dialog

Buddhisten, Christen, Muslime und Juden hatten am Sonntag zum 25. Mal zum "multireligiösen Gebet" in den "Hexenturm", die ehemalige Sonntagsschule, eingeladen. In mehreren Sprachen hieß Peggy Hoffmann...
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Zum 25. multireligiösen Gebet trafen sich die Vertreter aller vier Weltrelionen.  Foto: Wolfgang Desombre
Zum 25. multireligiösen Gebet trafen sich die Vertreter aller vier Weltrelionen. Foto: Wolfgang Desombre
Buddhisten, Christen, Muslime und Juden hatten am Sonntag zum 25. Mal zum "multireligiösen Gebet" in den "Hexenturm", die ehemalige Sonntagsschule, eingeladen.
In mehreren Sprachen hieß Peggy Hoffmann die Vertreter der Religionen (Rabbiner Salomon Almekias-Siegl, Dekan Roland Huth, Iman Musa Uzun und Dieter Dressel) sowie Gäste willkommen. Pfarrer Dieter Stößlein erinnerte an die Anfänge vor zwölf Jahren. Im März 2006 habe eine neue Epoche begonnen. Man habe sich vorher gegenseitig duelliert. Die Zeiten von Mauern und Gräben seien jedoch lange vorbei, sagte Stößlein. Mit den Gebeten sei eine Zeit des Miteinanders und Aufeinanderachtens entstanden.
Das 25. multireligiöse Gebet stand unter dem Motto "Angst überwinden - Brücken bauen" und Buddhisten, Christen, Juden und Muslime beteten gemeinsam für den Frieden. Der interreligiöse Dialog sei ein fester Bestandteil des Integrationskonzeptes der Stadt Coburg, erinnerte Dritter Bürgermeister Thomas Nowak. "Wir wollen mit unserem Integrationskonzept unter anderem die Begegnung und das Kennenlernen fördern. Wenn wir uns kennenlernen, voneinander wissen, dann gelingt Zusammenleben." des

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