Coburg
Aktion

Rekordverdächtige Helferzahl bei der Itz-Reinigung im Einsatz

Das war am Samstag in doppelter Hinsicht einzigartig. Mit mindestens 150 Teilnehmern hatte die inzwischen 29. Itzreinigungsaktion wohl eine Rekordteilnehmerzahl, gleichzeitig hatte die eingesammelte M...
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Alte Fahrräder und reichlich sonstigen Müll fischten freiwillige Helfer am Samstag bei 29. Reinigungsaktion aus der Itz (von links): Sascha Greilinger, Oliver Pieschel, Dominik Sauerteig, Stefan Natterer, Wolfgang Weiß. Vorne: Angela Kaluza und Marius Thiel. Foto: Martin Koch
Alte Fahrräder und reichlich sonstigen Müll fischten freiwillige Helfer am Samstag bei 29. Reinigungsaktion aus der Itz (von links): Sascha Greilinger, Oliver Pieschel, Dominik Sauerteig, Stefan Natterer, Wolfgang Weiß. Vorne: Angela Kaluza und Marius Thiel. Foto: Martin Koch

Das war am Samstag in doppelter Hinsicht einzigartig. Mit mindestens 150 Teilnehmern hatte die inzwischen 29. Itzreinigungsaktion wohl eine Rekordteilnehmerzahl, gleichzeitig hatte die eingesammelte Müllmenge auch ein vergleichsweise geringes Volumen.

Das waren auf jeden Fall die Schätzungen der beiden Stadträte Dominik Sauerteig (SPD) und Wolfgang Weiß (Grüne) am Ende der Aktion. Und trotzdem kam innerhalb eines Jahres, seit der 28. Itzreinigungsaktion doch mal nach unverbindlichem Augenmaß so rund drei Kubikmeter Abfall zusammen.

Mit dabei natürlich wieder die Dauerbrenner alte und rostige Fahrräder sowie verrottende Einkaufswagen in den Randbereichen diverser Einkaufsmärkte. Der Kleinkram füllte gleich wieder ein paar Dutzend Müllsäcke, die die Stadt Coburg samt Hilfsmitteln und Mittagsimbiss für die Helferschar. Es waren in diesem Jahr auch mehr Kinder und Jugendliche dabei, als in den Vorjahren.

Auch Coburger Aktivisten der Fridays-For-Future-Bewegung waren mit vielen Leuten dabei. Allen bösen Unkenrufen gegen "Fridays for Future" zum Trotz: Es waren Sommerferien, und es war ohnehin ein schulfreier Samstag. Das vergleichsweise geringe Müllvolumen wurde von den Organisatoren als Hinweis auf ein gestiegenes Umweltbewusstsein gedeutet.

Es wurden ja nicht nur die Uferbereiche der Itz unter die Lupe genommen. Ebenso wurde die Randbereiche der Itz-Nebenflüsse wie Lauter, Sulz oder Ketschenbach gereinigt. mako

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